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Kundenmosterei im Seeland Most trotz Frost

Heidi und Urs Kocher verarbeiten in der Seeland-Mosterei Äpfel und Birnen – vom Frost spüren sie in der Mosterei bislang wenig.

Ein zweifarbiger Apfel.
Legende: Dieser Apfel wurde Opfer des Frostes. Verkaufen kann man ihn nicht mehr – sehr wohl aber zu Most verarbeiten. SRF/Matthias Haymoz

«Gewisse Kunden haben viel Obst, gewisse haben gar nichts», sagt Heidi Kocher – das gleiche sich in etwas aus: «Wir haben in der Mosterei, Link öffnet in einem neuen Fenster etwa gleich viel Kundenobst wie letztes Jahr.»

Äpfel sind auch weniger empfindlich als zum Beispiel Kirschen oder Trauben, ergänzt Urs Kocher: «Einen Apfel mit sichtbaren Frostschäden kann man nicht mehr verkaufen – sehr wohl aber noch zu Most verarbeiten.»

Geschnetzelte Äpfel fallen aus der Maschine.
Legende: Trotz Frostschäden bei den Obstkulturen hat Heidi Kocher in der Mosterei alle Hände voll zu tun. SRF/Matthias Haymoz

Und trotzdem haben Kochers den Frost zu spüren bekommen – an Ihren eigenen Obstbäumen. 60 bis 70 Prozent seien futsch, sagt Heidi Kocher, und ist froh, sind sowohl ihre Obstbäume wie auch die Mosterei nicht ihr wichtigstes Standbein.

Wer von Obst lebt, dem geben solche Ausfälle Existenzprobleme.
Autor: Urs Kocher

Hinzu komme, dass sich die Mosterei für Obstproduzenten nicht wirklich lohne. «Für Tafelobst, welches im Laden landet, erhält der Produzent einen höheren Betrag, als wenn er das Obst in die Mosterei geben muss.»

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 6:32 Uhr)

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