Leichtes Erdbeben nahe Grindelwald

Im Wallis hat am Samstagmorgen die Erde leicht gebebt. Das Epizentrum lag elf Kilometer südlich von Grindelwald (BE). Es erreichte eine Stärke von 3.2 auf der Richterskala.

Ein Kartenausschnitt der betroffenen Region.

Bildlegende: Zwischen Interlaken (BE) und Brig (VS) lag das Epizentrum (roter Punkt). Schweizerischer Erdbebendienst

Gegen Mittag um 11.40 Uhr verspürten einige Einwohner südlich von Grindelwald ein leichtes Beben. Es erreichte eine Stärke von 3.2 auf der Richterskala, wie der Schweizerische Erdbebendienst mitteilte.

Es dürfte in der Nähe des Epizentrums deutlich zu spüren gewesen sein. Schäden seien bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten, schreibt der Dienst.

Weltweit treten jährlich etwa 50'000 Beben der Stärke 3 bis 4 auf. Etwa 800 haben die Stärken 5 oder 6. Ein Grossbeben hat den Wert 8. Das heftigste bisher auf der Erde gemessene Beben hatte eine Magnitude von 9,5 und ereignete sich 1960 in Chile. Für Menschen spürbar sind Beben mit Stärken von mindestens 2,5.