Liebherr plant 300 neue Stellen in Bulle

Der Baumaschinenhersteller Liebherr will bis im Jahr 2020 rund 200 Millionen Franken investieren. Geplant sind eine neue Lagerhalle und ein Logistikzentrum. Insgesamt sollen etwa 300 neue Stellen geschaffen werden.

Modell des Neubaus der Firma Liebherr

Bildlegende: So soll der Neubau der Firma Liebherr in Bulle ausehen. zvg

Die Liebherr Machines Bulle SA hat ein Investitionsprojekt vorgestellt, das sich auf einen Zeitraum von sechs Jahren erstreckt. Für diese Investition werden über 200 Millionen Franken eingeplant. Laut Geschäftsführer Claude Ambrosini wird diese Investition der Gesellschaft erlauben, ihren Umsatz signifikant zu steigern und bis zum Jahr 2020 etwa 300 qualifizierte bis hoch qualifizierte Stellen zu schaffen.

Im Produktionsbereich wird die Firma in die Fertigung von Motorblöcken und von neuen 20-Zylinder-Motoren für das Schwester-Werk in Colmar investieren. Die Montagezone wird auf 9‘000 Quadratmeter erweitert. Für die Entwicklung und Herstellung von Einspritzsystemen will Liebherr 2016 eine zusätzliche Werkshalle eröffnen. Im Rahmen der Investition werden dort auch Büroräume für Ingenieure sowie Mitarbeiter anderer Fachbereiche errichtet.

Zur Weiterentwicklung der Produktion wird eine neue Lagerhalle gebaut sowie ein Logistikzentrum mit einer Gesamtfläche von knapp 4‘000 Quadratmeter. Auch diese Einrichtung wird auf dem neusten technischen Stand sein. Die gelagerten Teile werden per Kleinwagen innerhalb der Hallen automatisch zu den betreffenden Bereichen befördert.

Bulle ist mit 20‘000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt im Kanton Freiburg. Stadtpräsident Yves Menoud freut sich über die neuen Arbeitsplätze. Doch neue Arbeitsstellen bringen auch neue Einwohner - und so kommt die Infrastruktur langsam an ihre Grenzen. «Wir müssen unsere Schulen wohl ausbauen», so Yves Menoud.