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Lösungssuche unter Zeitdruck Alpines Museum: «Die Grosswetterlage ist bewölkt»

Das Alpine Museum der Schweiz in Bern kämpft weiter ums Überleben. Derweil eröffnet es eine neue Ausstellung.

Mann steht vor einer Wand in der Ausstellung
Legende: «Schöne Berge. Eine Ansichtssache»: Das Alpine Museum zeigt 120 Bergbilder aus der Gemäldesammlung des Hauses. Michael Sahli/SRF

«Schöne Berge. Eine Ansichtssache» heisst die neue Ausstellung im Alpinen Museum der Schweiz in Bern. Doch über dem Museum hängen immer noch Wolken, sagt Direktor Beat Hächler. «Die Grosswetterlage ist bewölkt.» Es geht um das Überleben des Museums. Das Bundesamt für Kultur hat im Sommer 2017 beschlossen, dessen Subventionen um 75 Prozent zu kürzen.

2019 ist übermorgen.
Autor: Beat HächlerLeiter Alpines Museum – zum Zeitdruck für die Lösungssuche

Er sei mit dem Bundesamt für Kultur im Gespräch, sagt Hächler. «Es braucht eine Annäherung von beiden Seiten. Die Frage ist, was dieses Museum ist und was es in Zukunft sein soll.» Es gebe auf beiden Seiten ein ernsthaftes Interesse daran, eine Lösung zu finden. Allerdings sei der Zeitdruck gross. «2019 ist eigentlich übermorgen», sagt Beat Hächler. Ab dann könne er die Löhne nicht mehr zahlen, wenn keine Lösung auf dem Tisch liege.

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