Mäzen verdoppelt Kulturpreisgeld für Berner Progr

Vor vier Jahren wurde das Berner Kulturzentrum Progr mit dem Kulturpreis der Bernburger ausgezeichnet. Nun wurde bekannt, dass der Berner Unternehmer und Mäzen Hansjörg Wyss die Preissumme auf 200'000 Franken verdoppelte. Inzwischen ist auch klar, welche Projekte der Progr mit dem Geld unterstützt.

Der Progr von aussen.

Bildlegende: Der Berner Progr will geflüchteten Künstlern helfen. Keystone

Ursprünglich wollte die Stiftung Progr das Preisgeld für eine Dependance ausserhalb des Stadtzentrums verwenden. Trotz intensiver Suche konnte aber kein geeignetes Objekt gefunden werden.

In einem neuen Ideenwettbewerb wurden nun die beiden Projekte «Kreativ-Asyl» und «Melting Pot» ausgewählt, wie das Zentrum für Kulturproduktion Progr am Dienstag mitteilte.

  • «Kreativ-Asyl» will geflüchteten Kunst- und Kulturschaffenden kreative Tätigkeiten ermöglichen. Mieterinnen und Mieter des PROGR teilen Arbeitsräume, Material, Infrastruktur und berufliche Beziehungen mit den Geflüchteten.
  • «Melting Pot» ist ein Vernetzungsprojekt für die Kulturstadt Bern. Im Vordergrund stehen der Wissens- und Ressourcenaustausch sowie die Förderung der Selbstorganisation von Kulturschaffenden.