Medizinische Forschung und Praxis rücken in Bern näher zusammen

Das geplante Kompetenzzentrum für translationale Medizin auf dem Berner Inselareal hat zwei wichtige Hürden genommen. Die Finanzkommission des Grossen Rates bewilligt einen Kredit von 25,8 Millionen Franken. Zudem ist der Architekturwettbewerb nun abgeschlossen.

Das Bild zeigt ein Modell des neuen Kompetenzzentrums für translationale Medizin.

Bildlegende: Das neue Technologiezentrum soll am Zugang zum Insel-Campus an der Freiburgstrasse entstehen. ZVG

Das nationale Kompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum hat das Ziel, den Übergang von Erkenntnissen aus der klinischen Forschung in die industrielle Entwicklung zu fördern. Die Sitem-Insel AG als Betreiberin will das Zentrum in einem Neubau auf dem Areal des Berner Inselspitals unterbringen.

Während der Neubau ohne öffentliche Gelder auskommen soll, setzt die Sitem-Insel AG auf Betriebsbeiträge des Bundes und des Kantons Bern.Die Finanzkommission des bernischen Grossen Rates hat dafür einstimmig einem Kredit von 25,8 Millionen Franken zugestimmt.

Das Kantonsparlament muss diesen Kredit noch bewilligen.

Berner Büro erhält Zuschlag

Das Projekt hat zudem eine weitere Hürde genommen: Gemäss Angaben der sitem-insel AG liegen die Ergebnisse des anonymen Architekturwettbewerbs vor: Das Büro B aus Bern habe die Jury mit ihrem Projekt überzeugt.

Das Gewinnerprojekt sieht einen Neubau mit vier Obergeschossen vor, das «selbstbewusst den Zugang zum universitären Medizinzentrum» Insel-Campus markieren soll.

Auch Biel profitiert

Die grossrätliche Finanzkommission will auch den Aufbau des Swiss Innovation Parks in Biel mit 20 Millionen Franken unterstützten. Sowohl das medizinische Kompetenz-zentrum in Bern als auch der Innovationspark in Biel stärkten die Wirtschafts- und Innovationskraft des Kantons, schreibt die Kommission.