Mehr Betreuungsplätze für Freiburger Kinder

Seit einem Jahr hat der Kanton Freiburg ein Gesetz über familienergänzende Betreuungseinrichtungen. Es zeigt Wirkung.

In einem Jahr sind im Kanton Freiburg über 100 neue Krippenplätze und über 900 Betreuungsplätze für Schulkinder geschaffen worden. Insgesamt stehen im Kanton Freiburg nun 1328 Krippenplätze und 4000 betreute ausserschulische Betreuungsplätze zur Verfügung.

«Wir sind auf gutem Weg, die Unicef-Vorgabe zu erreichen, wonach für 25 Prozent aller Kinder ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen sollte», erklärt Alexandre Grandjean, juristischer Berater in der Gesundheits- und Sozialdirektion des Kantons Freiburg.

Im deutschsprachigen Sensebezirk gibt es vergleichsweise wenig Krippenplätze und noch weniger ausserschulische Betreuungsplätze.

Porträt Alexandre Grandjean

Bildlegende: Alexandre Grandjean ist juristischer Berater der Gesundheits- und Sozialdirektion Freiburg. SRF

«Vorerst haben die Städte und die Agglomerationsgemeinden ihr Angebot ausgebaut. Aber es gibt überall im Kanton viele neue Projekte», sagt Alexandre Grandjean. Bis im Sommer müssen zudem alle Gemeinden eine Bedürfnisabklärung machen.

Letztes Jahr hat der Staat Betreuungplätze mit über 3 Millionen Franken subventioniert. Die Arbeitgeber haben 920‘000 Franken beigesteuert.