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Bern Freiburg Wallis Mehr Einwohner und mehr Arbeitsplätze für die Gemeinde Köniz

Die Revision der Ortsplanung Köniz sieht vor, die Bauzonen dichter zu bebauen und die Infrastrukturen besser zu nützen. Nur bereits erschlossene Grundstücke sollen neu eingezont werden. Im Gegenzug muss an anderen Orten der Gemeinde die gleiche Fläche Bauland ausgezont werden.

Das Areal der ehemaligen Brauerei Gurten
Legende: Eine Mischung von Wohnen und Gewerbe entsteht auf dem Areal der ehemaligen Brauerei Gurten. zvg

Mittelfristig soll die Gemeinde Köniz rund 2500 Einwohner und 1600 bis 3200 Arbeitsplätze mehr erhalten. Heute zählt die Gemeinde rund 40'000 Einwohner und 21'000 Arbeitsplätze. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, sieht die Revision der Ortsplanung vor, die Siedlungen nach innen zu entwickeln. Wie die zuständige Gemeinderätin Katrin Sedlmayer sagt, sollen erschlossene Gebiete dichter bebaut und bestehende Infrastrukturen besser genutzt werden. «Die Verdichtung soll in einer hohen Qualität erfolgen.»

Nur ideal erschlossene Grundstücke im bestehenden Siedlungsgebiet sollen neu eingezont werden. Zum Beispiel in Schliern (Eichmatt), Niederscherli (Haltenrain) oder Niederwangen (Schwendistutz). Gemäss kantonalem Recht müssen bei Einzonugnen von unbebautem Land gleich grosse Flächen an einer anderen Stelle ausgezont werden. Die Gemeinde Köniz will die Auszonungen insbesondere in Halen (Liebewilstrasse) und in Niederwangen (Stöcklimatt, Rainacher) vornehmen. Dieser Ausgleich von Ein- und Auszonungen könne für jene Gemeinden interessant sein, in denen die Ortsplanungsrevision in den letzten Jahren abgelehnt worden ist, sagt Katrin Sedlmayer weiter.

Bis am 11. Juli liegen die Pläne für die Revision der Ortsplanung im Gemeindehaus in Köniz auf. Bis dahin läuft die öffentliche Mitwirkung. Ende 2016 wird die neue Ortsplanung voraussichtlich dem Könizer Stimmvolk vorgelegt. Mit der Genehmigung durch den Kanton ist nicht vor 2017 zu rechnen.

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