Zum Inhalt springen

Bern Freiburg Wallis Mehr Fälle von Schwarzarbeit im Kanton Bern aufgeflogen

2014 sind im Kanton Bern bei Kontrollen mehr Fälle von Schwarzarbeit und Verstösse gegen das Entsendegesetz entdeckt worden. In 807 Fällen wurden Verwarnungen, Bussen, Verbote und Strafanzeigen verhängt. Das sind deutlich mehr Sanktionen als im Vorjahr.

Ein Mann.
Legende: Auf dem Berner Arbeitsmarkt wird tendenziell immer mehr geschummelt. Symbolbild/Keystone

Der Bericht zur Lage auf dem Arbeitsmarkt bringt es an den Tag: 2014 wurden im Kanton Bern 1198 Fälle von vermuteter Schwarzarbeit und Verstössen gegen das Entsendegesetz abgeklärt. In 807 Fällen wurden Sanktionen ausgesprochen. Wie dem Bericht des Kantons Bern entnommen werden kann, handelt es sich dabei um Verwarnungen, Bussen, Dienstleistungsverbote und Strafanzeigen.

Im Vorjahr wurden 1006 Fälle abgeklärt und 632 Sanktionen ausgesprochen. Im Verhältnis zu den abgeklärten Fällen stieg die Schwarzarbeit also um rund 5 Prozent.

Wie dem Bericht weiter entnommen werden kann, ist der Anstieg auf die verstärkte Zusammenarbeit mit den paritätischen Kommissionen zurückzuführen. 2014 hätten die zuständigen Stellen mehr Fälle zur Sanktionierung überwiesen als in den Vorjahren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    Der Grossaufmarsch von "illegalen" Ausländern auf der Baustelle "Bucht" in Spiez ist hier noch nicht mitgerechnet worden. Wenn man nichts sehen will, kann man einfach die Augen schliessen, ist doch einfach. Ein Ferien-Studio im Wallis wurde während Jahren als Unterkunft für "Arbeiter" vermietet, ohne dass ich davon wusste. Bis ich per Zufall davon erfuhr. Der Hauswart + Verwaltung wollen ganz einfach nichts davon wissen, man streitet dies sogar ab, um die anderen Hausbesitzer zu beruhigen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Adrian Flükiger, Bern
      @Roe: Das schlimme daran ist, dass die betroffenen Buden und ihre Chefs nicht angemessen genug zur Rechenschaft gezogen werden. Solche Gangster gehören aus dem Verkehr gezogen und eingesperrt. Die Deppen sind dann immer die "schwarz arbeitenden". Das ist das widerliche und es wäre noch schlimmer, wenn es die Solidarhaftung auf dem Bau nicht gäbe. Die Gewerkschaften sind die einzigen die sich dieser Problematik angenommen haben und die schwarzen Schafe der Arbeitgeber an den Pranger stellen!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Damit ist auch erklärbar,wieso jeder 2.Asylant untertaucht,immerhin 10-20'000/J,sie wissen das.Wären Empfangsflüchtlingsunterkünfte geschlossen,und würden Arbeitgeber,die diese Leute unter solch miesen Bedingungen beschäftigen,schmerzhaft bestraft,hätten wir schweizweit viel weniger Schwarzarbeiter.Vor allem deshalb hat NL dieses 1-2000 Personen umfassende,geschlossere Zentrum vor Jahren errichtet.Sans Papiers stellen einen grossen Anteil der Schwarzarbeiter,man schätzt ihre Zahl bis zu 300'000.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen