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Bern Freiburg Wallis Mehr Geld für den Herdenschutz

Der Bund öffnet seine Kasse: Ab dem Jahr 2015 sollen Herdenschutzmassnahmen mit rund 3 Millionen Franken unterstützt werden.

Hund zwischen Schafen auf einer Alp.
Legende: Der Bund setzt vor allem auf Herdenschutzhunde. Keystone

Der Bund will mehr Geld ausgeben für den Schutz der Schafe vor Raubtieren. Fördern will der Bund vor allem Herdenschutzhunde. Für die Organisation und die Förderung des Herdenschutzes gelten ab dem 1. Januar 2014 neue Regeln.

Der Bundesrat hat am Mittwoch die revidierte Jagdverordnung genehmigt und auf diesen Zeitpunkt in Kraft gesetzt. Darin werden die vom Bund unterstützten Massnahmen zum Herdenschutz definiert. Der Bund fördert die Zucht, Ausbildung, Haltung und den Einsatz von Herdenschutzhunden.

Kritikern ist der Bundesrat etwas entgegen gekommen. Nach der Vernehmlassung hat er in der Verordnung verankert, dass der Bund weitere Massnahmen der Kantone für den Herdenschutz fördern kann, wenn Schutzhunde nicht ausreichen oder nicht zweckmässig sind. Damit könnte der Bund etwa die Verstärkung bestehender Zäune unterstützen, hiess es beim BAFU.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Escher, Naters
    ,,, ENDLICH, wird der Wolf subventioniert....!!!
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    1. Antwort von Gunnar Leinemann, Naters
      Wird auch Zeit, nachdem man bisher nur den Schafhaltern das Geld in den allerwertesten geschoben hat! Ich hoffe, die Zeiten, in denen diese Hobby-Schäfeler nur ein paar Schwarznasen auf ein Stück vergandetes Land schmeissen mussten, um vom Staat dafür fürstlich belohnt zu werden, sind langsam mal vorbei! Ausgleichszahlungen für ungenügend geschützte Tiere, die vom Wolf gerissen worden sind, sollte man auch gleich streichen.
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    2. Antwort von Peter Escher, Naters
      Hr. Leinemann - offensichtlich missverstehen Sie hier etwas ..... vermehrter Herdenschutz kommt den Schafhaltern zugute; und Schwarznasen sind absolut BESSER als Schwarzmaler ... ;-)
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    3. Antwort von Gunnar Leinemann, Naters
      @Escher: Vermehrter Herdenschutz kommt den Schafhaltern zugute, die auch dafür bereit sind – und das sind i.d.R. nicht die, die lauthals die Ausrottung des Wolfes herbeischreien wollen und für die es sonst keine Alternativen gibt. Alles klar?
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    4. Antwort von Peter Escher, Naters
      @Leinemann: überhaupt NICHTS Klar... wo Wohnen Sie - am Waldesrand, in der Natur oder... vielleicht in Stadtnähe ?!!!!!!! Der Wolf hat bei den bäuerlichen Betrieben und Alpen nichts, aber gar NICHTS verloren bzw. zu SUCHEN !!!!! jetzt ist ALLES KLAR
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