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Mehr Natur Neue «Kinderstube» für Fische in der Aare

In der Aare zwischen Interlaken und Unterseen soll für Fische ein besserer Lebensraum entstehen.

Mit Wurzelstöcken, Astbündeln und kleineren Kiesaufschüttungen werden strömungsärmere Bereiche geschaffen. So werden die Laichbedingungen verbessert und für Jungfische eine gute «Kinderstube» geschaffen.

Jungfisch im Wasser
Legende: Junge Fische sind besonders verletzlich. SRF (Netz Natur)

Die Aare auf dem Bödeli ist ein wichtiges Laichgebiet für Seeforellen und Aeschen. Auf dem Abschnitt zwischen der Beaurivage- und der BLS-Brücke fehlten aber bislang Sohlen- und Uferstrukturen, die strömungsärmere Bereiche geschaffen hätten, schreibt die Baudirektion des Kantons Bern.

Erfolg ist bestätigt

Das Projekt wird vom kantonalen Tiefbauamt in Zusammenarbeit mit dem Fischereiinspektorat und dem Renaturierungsfonds realisiert. Der Einbau dauert rund eine Woche und wird noch diesen Monat umgesetzt.

Ähnliche Massnahmen wurden bereits in den Jahren 2010 und 2011 auf den Abschnitten Goldswil und Weissenau realisiert. Eine Erfolgskontrolle zeigte, dass die Massnahmen griffen.

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