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Bern Freiburg Wallis Menschenmenge empfängt Politiker vor dem Berner Rathaus

Die bernischen Grossräte haben sich am Montagmittag zum Auftakt der Session ihren Weg zum Berner Rathaus bahnen müssen. Gegen 2000 Behinderte, Betreuer und Angehörige demonstrierten gegen Sparmassnahmen.

Legende: Video Massives Lobbying vor Spardebatte abspielen. Laufzeit 4:01 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 18.11.2013.

Die Behinderten, ihre Betreuer und Angehörige folgten dem Aufruf von zwei Behindertenorganisationen, nach Bern zu kommen. Es gehe darum, den Grossräten schweigend zu zeigen, was für Menschen durch allfällige Sparmassnahmen betroffen würden, sagte Yvonne Brütsch von der kantonalen Behindertenkonferenz in einer kurzen Ansprache vor dem Rathaus. Geschwiegen wurde allerdings während der Kundgebung kaum, dafür aber gesungen: Das Lied «Dene wos guet geit» des Berner Chansonniers Mani Matter schallte über den Platz.

Ab Mittwoch diskutiert das Parlament über ein Sparpaket von fast einer halben Milliarde Franken. Angedacht waren zuerst auch Sparmassnahmen im Behindertenbereich. Die Finanzkommission des Grossen Rats wird aber dem Kantonsparlament beantragen, auf Sparmassnahmen zu Lasten der Behinderten zu verzichten.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von David Rothen, Bern
    Hauptsache SVP und FDP können Glencore und Xstrata (Rohstoffbarone ohne Interesse für Menschenrechte oder Umweltschutz, Managerboni in Millionenhöhe) Steuererlasse in der Höhe von 5 Milliarden schenken und sich im Gegenzug von ihnen das Parteikässeli füllen lassen. Bei Behinderten wird gespart, wer z.B. Medikamente nicht selbst zahlen kann, muss halt zuschauen wie sich sein Kind in eptileptischen Anfällen kaputt macht.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Hoffentlich lässt das Langzeitgedächtnis bis am 30. März 2014 nicht zu wünschen übrig. Wahltag muss Zahltag sein für die bürgerlichen Parteien. Abwählen von SVP, FDP, BDP und Co. ist angesagt. Dieses Theater der letzten Monate muss massiv bestraft werden - auf allen Ebenen! Nur ein massiver Linksrutsch hilft, die unerlässlichen Korrekturen durchzusetzen, welche diese unsägliche bürgerliche Abbaupolitik mit sich bringt!
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