Meyer Burger Thun mit mehr Aufträgen im zweiten Halbjahr

Die Thuner Solarfirma Meyer Burger muss für 2013 einen Verlust ausweisen. Sie rechnet mit einem Minus von mindestens 170 Millionen. Neue Aufträge im zweiten Halbjahr stimmen das Unternehmen aber zuversichtlich.

Zwei Männer verpacken ein Solarpanel.

Bildlegende: Der Thuner Solarzulieferer Meyer Burger erwartet für 2013 Verluste. Keystone

Der Thuner Solarzulieferer Meyer Burger wird 2013 dunkelrote Zahlen schreiben. Bei einem Umsatz von rund 200 Millionen Franken dürfte ein Verlust von 170 bis 190 Millionen Franken zu Buche stehen, teilte Meyer Burger am Donnerstag mit. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Umsatz von 645 Millionen Franken ausgewiesen.

Gleichzeitig vermeldete der Solarzulieferer den Eingang eines neuen Auftrags über 40 Millionen Franken. Gegenüber dem ersten Halbjahr hätten sich die Auftragseingänge verdoppelt.

Damit soll der Auftragseingang für das Gesamtjahr 2013 bei 240 bis 260 Millionen Franken zu liegen kommen, dies nach gut 223 Millionen im Jahr davor. Die vermehrten Projektaktivitäten im Photovoltaikbereich deuteten auf eine wieder aufkommende Investitionsbereitschaft bei Kunden und eine Verbreiterung des Photovoltaikmarktes hin, schreibt die Firma.