«Mühli-Pesche» hat den Frauen zuliebe eingewilligt

Dem Verkauf der Mühle Hunziken hat der langjährige Leiter Peter Burkhart den Frauen zuliebe zugestimmt, erzählt er. Nun will er ein Buch über den grossen Krach schreiben, den er in den letzten drei Jahren mit dem neuen Leitungsteam des Kulturlokals in Rubigen hatte.

«Ein Glücksfall» seien die beiden Pensionskassen, welche die Mühle Hunziken gekauft haben, sagt «Mühli-Pesche» Peter Burkhart. Er kenne deren Vertreter teilweise bereits seit langem.

Gänzlich unglücklich ist der Gründer und langjährige Leiter des Konzertlokals in Rubigen weiterhin über das neue Leitungsteam um den Musiker Philipp Fankhauser. Vor gut drei Jahren verkrachten sich die beiden. Zuvor wollte Burkhart das Kulturlokal an Fankhauser verkaufen. Dieser sagte zuerst zu, doch der Kauf kam nie zustande. In der Folge kam es aus ganz verschiedenen Gründen zu Streitereien, Gehässigkeiten wurden teilweise öffentlich ausgetragen und es gab gegenseitige Gerichtsklagen.

Am Freitagabend nun haben sich die Parteien vor dem Regionalgericht Bern geeinigt, das Gebäude wird an zwei Pensionskassen verkauft. Ist das nun das Ende des jahrelangen Streits? Für Mühle-Gründer Peter Burkhart noch nicht: «Ich werde ein Buch schreiben», kündigt er an. Darin wolle er alles aufschreiben, was geschah.

Den Frauen zuliebe

Und er gesteht auch, dass er der Verhandlungslösung vom Freitagabend nicht zugestimmt hätte, wenn er nicht an seine Frau und seine Tochter gedacht hätte. «Ich als sturer Bock - wie man mich nennt - hätte nicht eingewilligt», sagt Peter Burkhart gegenüber dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. Nun sei er auch ein bisschen froh, dass es Menschen gab, die ihm signalisierten «komm, lass es sein».