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Nach Abschiedsfest Kritik von Berner Gemeinderat an Kulturabteilung

Die Dampfzentrale von aussen.
Legende: «Kritik ist berechtigt» schreibt der Gemeinderat zum Anlass in der Dampfzentrale. Elisa Häni/SRF

Die Stadtberner Kulturabteilung sah sich Ende Januar heftiger Kritik ausgesetzt als publik wurde, dass das Abschiedsfest für ihren Vizeleiter 26'000 Franken gekostet hatte. Es habe sich um einen Vernetzungsanlass gehandelt, rechtfertigte sich die Kulturabteilung.

Der kritisierte Anlass

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Rund 250 Gäste waren zum Anlass Ende Januar in der Berner Dampfzentrale geladen. Auch die Berner Kultband «Züri West» spielte auf. Verabschiedet wurde an dem Fest ein langjähriger Mitarbeiter der Stadtverwaltung: der Vizeleiter von Kultur Stadt Bern.

Die Stadtberner SVP wollte nun in einer Anfrage vom Gemeinderat unter anderem wissen, wer diesen Anlass bewilligte und finanzierte. Die Antwort des Gemeinderats: Der Anlass wurde von Kultur Stadt Bern organisiert, über deren Budget finanziert und in eigener Kompetenz bewilligt.

Anlass erfolgreich, aber...

Ein solcher Vernetzungsanlass sei grundsätzlich zu begrüssen, schreibt der Gemeinderat weiter, Kultur entstehe im Austausch und im Dialog. Hingegen sei der Gemeinderat «mit den Kosten nicht einverstanden und missbilligt diese».

Die Veranstaltung widerspreche der Praxis und der Politik des Gemeinderates, schreibt dieser weiter. Laut Personalreglement der Stadt Bern könnten Vorgesetzte pro Mitarbeitenden, der in den Ruhestand tritt, lediglich 150 Franken aufwenden.

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