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Nachkredit nötig Zückerchen für Berner Stadtangestellte

Sie sollen das neue Velo-Verleihsystem eine Stunde pro Tag gratis benützen können. Darum kostet dieses die Stadt mehr.

860'000 Franken für die nächsten fünf Jahre möchte die Stadtregierung zusätzlich; das Parlament hat für das Velo-Verleihsystem bereits knapp zwei Millionen Franken bewilligt. Es wird auch über den Nachkredit entscheiden.

Die Stadt Bern soll eine attraktive Arbeitgeberin sein.
Autor: Michael AebersoldFinanzdirektor Stadt Bern

Mit dem Geld sollen die Angestellten der Stadt die Möglichkeit bekommen, Velos während jeweils der ersten Stunde gratis ausleihen zu können. Und Publi-Bike soll maximal acht zusätzliche Ausleihstationen betreiben, welche besonders auf die Bedürfnisse der Stadtverwaltung ausgerichtet sind.

«Wir können beim Lohn nicht mithalten mit Bund und Kanton», sagt der Stadtberner Finanzdirektor Michael Aebersold. Das Angebot mit den Ausleihvelos sei für die Stadt eine Möglichkeit, eine attraktive Arbeitgeberin zu sein.

Beschäftigung für 45 Langzeitarbeitslose

Die Vertragspartnerin Publi-Bike wird für den Betrieb des Verleihsystems 45 Langzeitarbeitslose beschäftigen, teilte die Stadt Bern am Donnerstag mit. Der Start ist für Mai 2018 vorgesehen, im Endausbau ist eine Flotte von 2400 Velos an rund 200 Ausleihstationen geplant.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Daniel Bucher (DE)
    So läuft es in der Stadt Bern: Man schafft ein neues, subventioniertes Angebot. Dieses ist trotz Subventionen vermutlich zu teuer. Also lässt man die eigenen Angestellten das subventionierte Angebot nicht gegen Entgelt sondern gratis beutzen. Damit schlägt man 2 Fliegen auf einen Streich. Der Stuerzahler muss noch mehr bezahlen. Gleichzeitig kann man behaupten, das Angebot werde rege benutzt (wenn auch die Mitarbeitenden der Stadt gar nichts bezahlen). Linke Schönfärberei ohne Lanzeitwert.
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