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Bern Freiburg Wallis Nause: «Man muss die Linksautonomen überwachen»

Die linksautonome Szene werde immer gewalttätiger, sagt der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause. Um Krawall-Umzüge zu verhindern fordert er, Mobiltelefone und E-Mails überwachen zu können.

Legende: Video Telefonüberwachung und DNA-Tests bei Chaoten abspielen. Laufzeit 03:34 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 23.05.2016.

Die Polizei bestätigt auf Anfrage entsprechende Meldungen von verschiedenen Onlineportalen. «Der gewaltbereite Umzug hat sich in Richtung Innenstadt in Bewegung gesetzt», so Polizei-Sprecherin Regina Aeberli. Dabei seien zahlreiche Sachbeschädigungen verübt und Einsatzkräfte der Polizei angegriffen worden.

Vormarsch in die Innenstadt verhindert

Die Polizei habe aber ein Eindringen des Umzuges in die Innenstadt verhindern können, sagt Aeberli. «Im Rahmen des Polizeieinsatzes ist es zu Mitteleinsatz gekommen.» Eingesetzt wurden ein Wasserwerfer, Reizgas und Gummischrot.
Im Vorfeld wurde auf Facebook zu einem «Interplanetaren – Kosmosolidarischen Fest mit Überraschungen» aufgerufen. Dies legt nahe, dass es sich um eine illegale Party handelte. Der Veranstaltungsort, das Warmbächli-Areal, wurde erst kurz vor Beginn der Veranstaltung mitgeteilt.

Nach der Krawallnacht fordert der Berner Polizeidirektor Reto Nause die Unterstützung des Bundesnachrichtendienstes. «Man muss die Linksautonome Szene enger überwachen», sagt Reto Nause. Möglicherweise gehöre dazu die Überwachtung des Telefonverkehrs und des Email-Verkehrs, da solche Aktionen wie diejenige vom Wochenende mit diesen Kommunikationsmittel organisiert würden. Er beobachte, nicht nur in Bern, dass diese Szene immer gewalttätiger auftrete, sagt Nause. «Da sorge ich mich um die Gesundheit unserer Polizeileute.»

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