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Neue Abfalltrennung Berner Pilotprojekt mit verschieden farbigen Säcken ist gefragt

Viele wollen beim Versuch der Stadt Bern mitmachen. Sie entsorgen ab September ihren Kehricht in verschiedenen Säcken.

Papier, Büchsen, Aluminium, Kunststoffe und Glas sollen die Bernerinnen und Berner künftig schon zuhause separat sammeln: in verschiedenfarbigen Säcken. Diese können rund um die Uhr in einem einzigen Container entsorgt werden – ein in der Schweiz neues System.

Die zwölf städtischen Entsorgungsstellen in den Quartieren seien überlastet, schrieb die Stadtregierung im Sommer 2017, als sie ihren Plan mit dem «Farbsack-Trennsystem» vorstellte. Das neue System soll einen schrittweisen Verzicht auf die Quartierentsorgungsstellen ermöglichen. Und kundenfreundlicher und ökologischer sein als das bisherige.

So funktioniert das Abfallsystem

So funktioniert das Abfallsystem

Die Bewohner der Stadt Bern stellen die Kehrichtsäcke nicht mehr vor ihr Haus und bringen Glas und Büchsen gesondert zur Quartierentsorgungsstelle oder in einen Laden. Vielmehr könnten Bernerinnen und Berner alles in einen Container vor ihrem Haus oder ihrer Wohnung legen. Dies getrennt nach Material in verschiedenfarbigen Abfallsäcken.

Um die Machbarkeit und die Akzeptanz des «Farbsack-Trennsystems» zu prüfen, wird das System ab September 2018 getestet – mit freiwilligen Testhaushalten. Solche hätten sich viele gemeldet, sagt Cornelia Kissling von Entsorgung und Recycling der Stadt Bern. «Am Anfang waren wir nicht sicher, ob sich genug melden werden.»

8000 Haushalte wurden der Stadt Bern gemeldet. Beim Versuch machen nun rund 2'500 mit. «Wir haben nun eine gute Mischung verschiedenster Liegenschaften.»

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Aldo brändli (aldo)
    Mit der Kehrichtsackgebühr ist die Abfallmenge nicht kleiner geworden. Verursacher von Kehricht sind die Grossverteiler. Sackgebühr abschaffen würde wilde Entsorgung reduzirren.
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    1. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Das wird denn auch das Haupthindernis für die Mehrsacksysteme sein. So lange es Sackgebühren für den effektiv zu entsorgenden Abfall gibt, werden asoziale Zeitgenossen ihren kostenpflichtigen Restmüll in solche Wertstoffsäcke stecken. Und das erst noch unbehelligt, ganz im Gegensatz zu den kameragespickten Recyclingsammelstellen...
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  • Kommentar von Claudia Dolfi (Claudia D.)
    Ich verstehe den Einwand vieler Kommentatoren nicht, dass der Trennaufwand damit in den Haushalt verlagert würde. Getrennt werden sollte ja auch jetzt schon, nur muss das meiste aktuell separat an Sammelstellen oder in Geschäftegebracht oder nur an bestimmten Tagen an die Strasse gestellt werden. Alles - getrennt vor dem Haus zu deponieren ist doch viel einfacher und spart Wege. Allerdings finde ich es keine gute Idee, wenn nun alles wiederum in (separate) Plastiksäcke gepackt werden soll.
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  • Kommentar von Peter Muster (Giovanni Caputo)
    Ich sammle heute schon den Plastik-Müll in Zürich separat. Nur beim heutigen System landet dieser mit Plastik gefüllte Sack halt im normalen Müllcontainer, da es ja keine andere Möglichkeit der Entsorgung in Zürich gibt..... leider...!!
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