Neue Einsatzzentrale für den GP Bern

Die Verantwortlichen des Grand-Prix von Bern rüsten bei der Sicherheit auf. Organisatoren, Polizei und Sanität versammeln sich neu in einem Büro.

Läuferinnen und Läufer in der Berner Innenstadt.

Bildlegende: Während des GP laufen jeweils Tausende durch die Berner Innenstadt. Keystone

Am Marathon von Boston starben bei einem Bombenanschlag drei Menschen und über 200 wurden zum Teil schwer verletzt. «Boston zeigt, dass solche Anlässe jederzeit Anschlagsziel sein können», sagt Michael Schild, Rennleiter des Organisationskomitees vom Grand-Prix Bern. «Wir bereiten uns explizit auch auf ein solches Ereignis vor.»

Am Samstag 18. Mai findet der GP zum 32. Mal statt. Es ist der grösste Laufanlass der Schweiz. Um die 30‘000 Läufer und Läuferinnen werden auf der legendären Strecke durch die Berner Altstadt rennen. In den letzten Jahren ist der Anlass stetig gewachsen. Das stellte die Organisatoren vor zunehmende Herausforderungen.

Dafür wurde eine neue Einsatzzentrale geschaffen. In der neuen Zentrale werden Leute des Organisationskomitees sowie die Polizei und Sanitätspolizei zusammen in einem Raum arbeiten. Dadurch erhoffen sich die Organisatoren, bei Notfällen rascher reagieren zu können.