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Neue Höchstspannungsleitung Walliser Regierung möchte damit unter den Boden

Bundesgericht hat neue Walliser Stromleitung bewilligt. Der Walliser Regierung wäre eine unterirdische Lösung lieber.

Hochspannungsmast und Kirchturm.
Legende: Die bestehende Höchstspannungsleitung Chamoson-Chippis bei der Kirche Salins VS. Keystone
  • Das Bundesgericht hat die neue Höchstspannungsleitung zwischen Chamoson und Chippis bei Siders im September in letzter Instanz bewilligt.
  • Die Netzgesellschaft Swissgrid kann die neue Leitung bauen. Sie will damit im Jahr 2018 beginnen.
  • Die Walliser Regierung will Swissgrid aber davon überzeugen, auch eine künftige Erdverlegung zumindest von Teilstücken der neuen Leitung zu prüfen.

«Wir akzeptieren das Bundesgerichtsurteil natürlich», bestätigt der Walliser Finanz- und Energiedirektor Roberto Schmidt. «Aber der Staatsrat ist trotzdem der Meinung, dass man bei einem so grossen und langfristigen Projekt prüfen soll, was in fünf oder zehn Jahren vielleicht möglich ist.»

Für die Walliser Kantonsregierung sind vor allem Gründe des Orts- und Landschaftsschutzes massgebend, in die Diskussion um gesundheitliche Risiken mischt sie sich nicht ein. Auch Verspätungen des Projekts nimmt sie nicht in Kauf.

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