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Bern Freiburg Wallis Neue Raumplanung für das Wallis

Die Walliser Regierung schickt ihr neues Raumplanungskonzept in die Vernehmlassung. Unabhängig vom neuen Bundesgesetz zur Raumplanung, über das im März abgestimmt wird.

Flache Ebene, verschneit. Im Hintergrund das Dorf Ulrichen im Goms.
Legende: Der Kanton Wallis strebt eine «vernünftige Raumplanung» an. Im Bild: Ulrichen im Goms. Keystone

Gemäss der Walliser «Raumentwicklung 2020» sollen die Gemeinden neue Zonenpläne entwickeln. Der kantonale Richtplan wird neu formuliert. Vorgesehen ist eine Zweiteilung des Kantons: In der Rhoneebene findet die städtische Entwicklung statt, die Seitentäler stehen für Tourismus und das ländliche Leben.

Mehr Ordnung

Diese Zweiteilung soll zudem mehr Ordnung erhalten. Das Rhonetal soll keine Stadt von Monthey bis Brig werden. Auch dort ist Raum für Erholung und Landwirtschaft gedacht. Entsprechend sollen die Gemeinden zur Zusammenarbeit verpflichtet werden.

Über die Bauzonen, die im Kanton Wallis gemäss dem neuen Bundesgesetz viel zu gross sind und zurückgezont werden müssten, steht im neuen Raumentwicklungskonzept nichts. Darüber werde man reden, falls das Bundesgesetz im Frühling vom Volk angenommen werde, sagt Volkswirtschaftsdirektor Jean-Michel Cina.

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