Neue «Superdirektorin» für Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee

Die Nina Zimmer leitet künftig die beiden grossen Berner Kunsthäuser. Sie ist 43 Jahre alt und kommt aus München. Derzeit ist sie Vizedirektorin am Kunstmuseum Basel.

Nina Zimmer

Bildlegende: Nina Zimmer leitet neu die grösste Kunstinstitution im Kanton Bern. Elisa Häni/SRF

Eine gemeinsame Dachstiftung haben Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee bereits. Nun haben sie auch eine gemeinsame Direktorin: Die 43-jährige Nina Zimmer wird die erste künstlerische Leiterin des Kunstmuseums und des Zentrums Paul Klee in Bern.

Die beiden Gebäude

Bildlegende: Kunstmuseum Bern (links) und Zentrum Paul Klee. Keystone/Collage SRF

Nina Zimmer stammt aus Deutschland und ist derzeit Vizedirektorin am Kunstmuseum Basel, wie die Dachstiftung der beiden Häuser an einer Medienkonferenz bekanntgab. Der Stiftungsrat habe sich bewusst für eine Vertreterin der jüngeren Generation entschieden, sagte Stiftungspräsident Jürg Bucher vor den Medien.

Sie sei zwar aus München, der FC Bayern sei ihr aber immer ganz egal gewesen, erzählt Nina Zimmer im Gespräch mit dem Regionaljournal. Sie sei mit Sicherheit auch eine gute Museumsleiterin und den kommenden Aufgaben gewachsen. Dafür sei sie «keine gute Autofahrerin».

Nina Zimmer sieht in Bern die grosse Chance für Gestaltung. Sie wird zwei so unterschiedliche Institutionen wie das Kunstmuseum und das Zentrum Paul Klee führen und will dabei «Handlungsspielräume» nutzen, welche sie in beiden Museen erkennt. «Künstlerisch kann man das wunderbar zusammenbringen und auch Kontraste setzen», erklärt die neue Direktorin.

Neben Nina Zimmer hat der Stiftungsrat den Österreicher Thomas Soraperra zum kaufmännischen Leiter von Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee ernannt. Er ist derzeit kaufmännischer Leiter des Kunstmuseums Liechtenstein in Vaduz.

Zimmer und Soraperra sagten beide vor den Medien, sie verstünden Berndeutsch und freuten sich sehr auf die Arbeit in Bern.