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Neuer Verein Bernische Gegner von Luchs, Wolf und Bär sammeln sich

Blick in einen vollen Saal.
Legende: Rund 400 Personen haben in Thun bei der Vereinsgründung mitgemacht. Christian Strübin/SRF

Grossaufmarsch am Montagabend in der alten Reitschule in Thun. Über 400 Personen, vorwiegend aus Kreisen der bernischen Schaf- und Ziegenzüchter, der Alpwirtschaft und der Jäger gründeten die neue «Vereinigung zum Schutz von Wild- und Nutztieren vor Grossraubtieren im Kanton Bern». Der Vereinsname ist Programm:

  • Der neue Berner Verein will bei den Bundesbehörden Druck aufbauen, damit Luchs und Wölfe schneller abgeschossen werden können, wenn sie Nutztiere reissen.
  • Der Verein verstärkt als Berner Sektion den Dachverband «Lebensraum Schweiz ohne Grossraubtiere».
  • Von den bernischen Behörden fordert der Verein mehr Unterstützung für die Alpwirtschaft und schnellere Verfahren im Schadenfall.

Gründungspräsident ist SVP-Grossrat Thomas Knutti aus dem Simmental. Die Versammlung billigte zudem eine Petition an den Bundesrat mit der Forderung, die Wieder-Ansiedlung von Luchs, Wolf und anderen Grossraubtieren zu stoppen.

Die Kantone sollen das Recht haben, die Raubtierbestände zu «regulieren», das heisst, vor allem Wölfe schneller abzuschiessen, wenn sie in Schaf- und Ziegenherden Unheil anrichten.

Im Kanton Bern wurden letztmals am 1. April im Emmental Schafrisse durch den Wolf nachgewiesen. Das Jagdinspektorat rapportiert die Fälle und publiziert sie laufend auf der Karte «Wolfspräsenz 2018» im Internet.

58 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Wittwer (unnötig)
    @Henriette Rub (ehb): Ein Kind kommt zur Welt und ist zu 100% nicht für Krieg, aber es wird zu dem getrieben! Schon der zweite Weltkrieg wurde von Kriegstreibern (Kartell Washington) inszeniert! Der dritte Weltkrieg wird immer noch von diesem Kartell bestimmt! Wenn sie Frieden auf dieser Erde wollen, muss dieses Kartell eliminiert werden! In jedem Krieg wurden Grossraubtiere gegen den Menschen eingesetzt, so auch jetzt wieder! In meinem Leben habe ich keine grössere Ungerechtigkeit erlebt!
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  • Kommentar von Peter Wittwer (unnötig)
    @Fabio Krauss (FabioK): Hören sie bitte auf mit euren "Quervergleichen" die mit diesen Grossraubtieren nichts zu tun haben! Ein jedes Menschenleben wo durch Grossraubtiere ums Leben gebracht wird, ist eines zu viel! Dass diese Tiere 100 Jahre nicht mehr in der Schweiz anzutreffen waren, hat absolut nichts mit Demut zu tun, sondern mit Vernunft! Dass sie diese Tiere um jeden Preis hier ansiedeln wollen, hat mit Egoismus auf höchster Stufe zu tun! Schämen sie sich! Pfui!
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  • Kommentar von Peter Wittwer (unnötig)
    @Fabio Krauss (FabioK): Mit ihrer Einstellung nehmen sie sich das Recht heraus, mich mit Grossraubtieren umzubringen. Warum? Im Jahr 1950 hatte der Mensch keine Probleme sich in Europa frei zu bewegen! Wenn damals diese Grossraubtiere "ausgerottet" worden wären, wie sie immer behaubten, gäbe es diese heute nicht mehr! Aber sie sind immer noch auf dieser Welt vorhanden. Hören sie bitte auf, solche Lügen zu verbreiten! Über 100 Jahre konnten wir in Europa friedlich ohne diese Grossraubtiere leben!
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    1. Antwort von Fabio Krauss (FabioK)
      Herr Wittwer, niemand nimmt sich das Recht heraus, „Sie mit Grossraubtieren umzubringen“. Ein Tod durch „Grossraubtier-Überfall“ ist wohl statistisch unwahrscheinlicher als in der eigenen Badewanne zu ertrinken. Sollen wir deshalb auch gleich alle Badewannen abschaffen? Ignorieren Sie bitte nicht die Tatsache, dass wir Wolf, Bär und Luchs in der Schweiz (!) sehr wohl ausgerottet haben (diese Tiere sind nicht freiwillig „ausgewandert“). Es hat mit Demut zu tun, der Natur ihren Platz zu lassen!
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    2. Antwort von Henriette Rub (ehb)
      PW die letzten 100 Jahre friedlich gelebt? Ich bin überzeugt, die Raubtiere im Weltkrieg 1939 - 1945 hatten zwei Beine und haben so viele Menschen umgebracht, dass die Vierbeiner ihnen nie das Wasser reichen können. Interessant wäre, seit wann sie auf dieser so friedlichen Welt leben.
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