Neues Walliser Raumentwicklungskonzept steht

Das Konzept legt fest, welche Entwicklungen der Kanton wo zulassen will. Damit ist allerdings erst ein erster Schritt getan.

Blick ins Rhonetal.

Bildlegende: Die Wallier Talebene soll ein multifunktionaler Raum werden. zvg

Der Kanton Wallis gehört zu jenen Kantonen, die am meisten korrigieren müssen, um die Bestimmungen des neuen Bundesgesetzes einzuhalten. Die meisten Bauzonen in den Gemeinden sind viel zu gross und müssen laut den neuen Bundesbestimmungen zurückgezont werden. Derzeit ist noch offen, wie der Kanton diese schwierige Aufgabe meistern will.

Erst am Anfang eines langen Weges

Mit dem neuen Raumentwicklungskonzept ist eine Basis geschaffen worden für diese Aufgabe. Das Konzept legt fest, welche Entwicklung der Kanton wo zulassen will. Die Rhonetalebene zum Beispiel soll ein multifunktionaler Raum werden, in dem sowohl Wohnen wie auch Industrie, Infrastrukturen und teils – vor allem im Unterwallis – auch Landwirtschaft Platz haben sollen. Für den Tourismus sollen die Talflanken und die Seitentäler Raum bieten, abgegrenzt durch jene Bereiche, die für Wald, Landschaft und Natur geschützt sind.

Derzeit laufen bei der Kantonsverwaltung die Vorarbeiten für den zweiten, viel schwierigeren Schritt, für die Revision des kantonalen Raumplanungsgesetzes und damit für die Festlegung der künftigen Bauzonen. Diese Arbeiten sollen in den kommenden zwei Jahren erledigt werden.