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Noch später Grossprojekt am Bielersee verzögert sich um mindestens ein Jahr

Projektansicht auf die Bucht.
Legende: 1500 Menschen sollen in Nidau und Biel dereinst direkt am See wohnen. zvg

Die Volksabstimmungen über die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau des neuen Seequartiers «Agglolac» in Nidau finden frühestens im zweiten Halbjahr 2019 statt. Das teilte die Projektgesellschaft Agglolac am Freitag mit.

Sie begründet die Verzögerung mit den Abklärungen zur Variante Baurecht, welche die Projektgesellschaft Mitte Oktober beschlossen hat. Diese Abklärungen lägen im Sommer 2018 vor. Sie bildeten die Grundlage für das weitere Vorgehen.

Baurecht und kein Verkauf

Das Bieler Stadtparlament beschloss Mitte November, das Bieler Land ausschliesslich im Baurecht abzugeben. Ursprünglich war geplant gewesen, dass die Städte Biel und Nidau dem Investor und Projektentwickler Mobimo das zur Überbauung vorgesehene Land verkaufen.

Das ist nicht die erste Verspätung, die die Projektgesellschaft verkünden muss. Zu Verzögerungen kam es auch wegen des Mehrverkehrs sowie wegen des Ortsbild- und Denkmalschutzes.

Auf dem ehemaligen Gelände der Landesausstellung Expo.02 soll Wohnraum für 1500 Menschen entstehen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Wer sind wohl diese 1500 (!) Menschen, die einmal in dieser Stadterweiterung (Biel/Nidau) wohnen werden? Es werden wohl kaum alles Leute sein, die solch teure, direkt am See stehende, Wohnungen kaufen oder mieten können! Da in Biel schon jetzt jede(r) 9. (!) Einwohner(in) von der Sozialfürsorge lebt oder stark unterstützt wird, könnte der Schuss der Planern und Investoren gründlich "hinten raus" gehen! Fazit: Für einmal ist die bekannte langjährige Planung von Grossprojekten in Biel positiv!
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    1. Antwort von Titus Sprenger (TitusSprenger)
      Das Bauvorhaben befindet sich auf Nidauer Hoheitsgebiet. In diesem Fall von der Bieler Sozialhilfequote zu sprechen, passt nicht. Selbst wenn dem so wäre: Dank solventen Steuerzahlern würden die Sozialhilfequote sinken. Dann sind zwischen 35 - 50 % Mietwohnungen und zwischen 50 - 65 % Eigentumswohnungen eine Vorgabe. Genossenschaften sollen zudem bis max. 15 % der Bruttogeschossfläche erwerben können. Deshalb passt es ebenfalls nicht, nur von "teueren" Wohnungen zu sprechen.
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