«Oft wird etwas erst erkennbar, wenn man es dreht und wendet.»

Der gebürtige Emmentaler Autor Gerhard Meister schöpft Theaterstücke, erfindet Kurzgeschichten oder schreibt Hörspiele. In verschiedenen Formationen tritt er selber vor Publikum auf. Auch am Donnerstagabend, im Rahmen des Berner Lesefestes Aprillen im Schlachthaus-Theater.

Der Berner Autor Gerhard Meister posiert im Radiostudio.

Bildlegende: Meister der absurden Geschichte. Der Berner Autor Gerhard Meister hat am Lesefest Aprillen in Bern einen Auftritt. Michael Sahli/SRF

Er ist ein Vielarbeiter. Ein gilt als akribischer Rechercheur. Er dreht scheinbar Normales ins Absurde. Er beliefert Theaterhäuser mit Stücken, schreibt Kurzgeschichten und Hörspiele. Und er tritt selber auf mit verschiedenen Formationen. Unter anderm mit der preisgekrönten Autoren-Gruppe «Bern ist überall».

So unromantisch es klingt: Die Geschichte möge noch so ausgefallen sein - häufig enstsprängen auch die absurdesten Gedanken bei der Arbeit am Schreibtisch im Büro, sagt Gerhard Meister. Meister macht in seiner Literatur aus scheinbar alltäglichen Situationen ausgefallene Momente. Er sagt: «Oft wird etwas erst erkennbar, wenn man es dreht und wendet.»

Am Lesefest Aprillen im Berner Schlachthaus-Theater stellt Meister in einer szenischen Lesung sein neustes Hörspiel vor, welches SRF2 vor einigen Wochen uraufführte. Im Stück «Im bewohnten Gebiet der Schädelhöhle» hat sich der in Zürich lebende Emmentaler Gerhard Meister intensiv mit der Hirnforschung beschäftigt.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis)

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