Ohne Zivilschutz gäbe es kein Schwingfest

Seit 50 Jahren gibt es den Zivilschutz im Kanton Bern. Neben der Bewältigung von Naturkatastrophen wird er auch immer wieder bei Grossanlässen eingesetzt. Ohne den Einsatz von Armee und Zivilschutz wären diese undenkbar.

Zwei Arbeiter verteilen Holzschnitzel für einen Gehweg.

Bildlegende: Am letzten Tag vor dem Schwingfest sind nur noch wenige Zivilschützer im Einsatz. SRF

In den letzten Stunden vor der Eröffnung des Eidgenössischen Schwingfestes sind nur noch rund 70 Zivilschützer für die letzten Vorbereitungsarbeiten im Einsatz. Noch vor wenigen Tagen sah es aber anders aus: Hunderte von Helfern aus Zivilschutz und Armee haben das riesige Festgelände aufgebaut.

Ohne die Hilfe dieser beiden Organisationen wäre die Durchführung von Grossanlässen wie das Schwingfest, das Turnfest oder die Weltcuprennen von Wengen und Adelboden kaum möglich. Darin sind sich Vertreter des Organisationskomitees und des Kantons einig. Man fände auch schlicht zu wenig private Helfer, sagt Andreas Aebi, Präsident des Schwingfestes, dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF.

Eine Million fürs Schwingfest

Der bernische Polizeidirektor Hans-Jürg Käser ist froh, dass die grosse Leistung der Zivilschützer anerkannt wird. In den 50 Jahren seines Bestehens sei die Mithilfe bei Grossanlässen zu einem zweiten Standbein des Zivilschutzes geworden - neben der Bewältigung von Naturkatastrophen. Es sei auch wichtig, dass die öffentliche Hand einen Beitrag an die Kosten leiste. Fürs Eidgenössische Schwingfest ist es eine Million Franken aus dem Lotteriefonds. Dazu werden Sicherheitskosten in der Höhe von rund 650'000 Franken nicht verrechnet.