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Bern Freiburg Wallis Opfer froh über Urteil gegen Berner Heiler

Der selbsternannte Heiler von Bern muss 12 Jahre und 9 Monate ins Gefängnis. Trotz einer gewissen Genugtuung für die Opfer bleibt das Leid. 16 Menschen hat der 54jährige Musiklehrer absichtlich mit dem HI-Virus angesteckt. Schweiz aktuell sprach mit einer Betroffenen.

Legende: Video Die Leidensgeschichte eines «Heiler»-Opfers abspielen. Laufzeit 03:14 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 25.03.2013.

Ihr Leben ist nicht mehr dasselbe. C. M. musste wegen ihrer HIV-Infektion den Beruf wechseln und kann nun aus gesundheitlichen Gründen nur noch Teilzeit arbeiten. Sie sass selber im Gerichtssaal, als das Urteil gegen jenen Mann verlesen wurde, der ihre Gesundheit ruiniert hat. Sie habe dabei kein Glücksgefühl verspürt, nach der langen Zeit, die sie schon auf ein Urteil warten musste. «Aber es war eine Erleichterung zu wissen, dass doch Recht und Gerechtigkeit gesiegt hat.»

Auf Empfehlung ihres Ex-Partners meldete sie sich 2001 beim Verurteilten für eine Akkupunkturbehandlung an. Sie kannte den Mann vorher nicht und wusste nur wenig über Akkupunktur. «Ich bekam einen einzigen Nadelstich in die Schulter. Ich sah ihn und die Nadel nicht, da er von hinten kam.» Sie fühlte sich bei der Behandlung durch den Mann unwohl und vereinbarte keine weiteren Termine.

Ein paar Wochen später meldete sich ihr ehemaliger Partner bei ihr. Es gehe ihm nicht gut und er habe Symptome, die auf eine HIV-Infektion hinweisen würden. C. M. liess sich schliesslich testen.

Unglaubwürdige Geschichte

Die Diagnose HIV-positiv habe sie völlig aus der Bahn geworfen. Sie konnte sich nicht erklären, wie sie sich angesteckt haben könnte. Bald wurde ihr klar, dass zeitlich nur die Ansteckung durch die Akkupunkturbehandlung in Frage kommen konnte. Aber wer glaube schon eine solche Geschichte? «Es tönt einfach unglaubwürdig. Es kann doch nicht sein, dass ein Mensch anderen Menschen so etwas antut.» Es meldeten sich dann aber auch andere Opfer, die auf dieselbe Weise angesteckt wurden und es kam schliesslich zur Anklage.

Nun hofft C. M., dass die Medikamente, die sie jeden Morgen nehmen muss, den Ausbruch von AIDS verhindern können.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von michael, flawil
    Ich glaube den HIV Gegnern. Das HIV soll nach deren Überzeugung harmlos sein. Untermauert wurde dass auch durch die Forschung von Herrn Professor Düsberg. Es sind daher 17 Opfer. 16 stigmatiesierte und durch Medikamente künstlich Krankgemachte Opfer und ein unschuldig weggesperrter und für Schuldig gesprochener.
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