Panne im Grauholztunnel: Ausharren ohne Licht und Heizung

450 Zugreisende mussten am Dienstagmorgen eine knappe Stunde lang im Grauholztunnel ausharren. Reisende auf der Neubaustrecke zwischen Bern und Olten mussten Verspätungen hinnehmen.

Das Bild zeigt ein Zug in einem Tunnel.

Bildlegende: Nach einer halben Stunde ging für die 450 Passagiere die Zugbeleuchtung und die Heizung aus. Keystone (Symbolbild)

Im Grauholztunnel in der Nähe von Bern ist am Dienstagmorgen kurz nach 09:30 Uhr ein Intercity-Zug mit 450 Passagieren steckengeblieben. Grund war eine Fahrleitungsstörung im Tunnel. Die genaue Ursache für die Störung sei allerdings noch nicht bekannt, sagt SBB-Mediensprecherin Franziska Frey gegenüber Radio SRF.

Beim Pannenzug handelt es sich um den IC, der von Brig nach Basel unterwegs war. Die Reisenden mussten eine knappe Stunde in den Waggons ausharren. Eine halbe Stunde sogar ohne Licht und Heizung, weil die Zugbatterie nicht mehr genügend Strom hatte, so Frey weiter.

Insgesamt befanden sich drei Züge im Grauholztunnel. Zwei der Züge konnten den Tunnel mit verlangsamter Geschwindigkeit wieder verlassen. Der IC Brig-Basel konnte kurz vor 10:30 Uhr mit einem Lösch- und Rettungszug nach Bern zurückgeschleppt werden.

Die SBB-Neubaustrecke blieb bis um 13 Uhr gesperrt. Reisende auf dieser Strecke mussten Verspätungen in Kauf nehmen.