Zum Inhalt springen

Bern Freiburg Wallis Papa tötet sein Bärenjunges im Dählhölzli

Misha, der Bärenvater, hat eines seiner Jungen getötet. Der Tierpark hatte die Familie absichtlich nicht getrennt, um den Bären ein möglichst natürliches Umfeld zu bieten.

Der kleine Bär steht unter seiner Mutter.
Legende: Der kleine Bär war zu filigran für seinen Vater. zvg

Wie die Zeitung «Der Bund» online berichtet, hat Misha seinen Nachwuchs geschüttelt und durch die Luft geworfen, bis dieser reglos am Boden lag. Mutter Masha habe ihr lebloses Junges daraufhin in die Stallung zurückgebracht.

Tierparkdirektor Bernd Schildger hatte die Bärenjungen absichtlich nicht von ihrem Vater getrennt. Damit will der Tierpark seinen Jungtieren ein möglichst natürliches Umfeld bieten. Das Risiko, dass der Bärenvater die Jungen verletzen oder töten könnte, wurde in Kauf genommen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hans König, Häusernmoos
    Das Schicksal der jungen Bären ist bei einer solchen Tierhaltung vorprogrammiert. Jeder Landwirt kennt die Gefahren in der geschlossenen Haltung und verhindert mit der Trennung, dass die Jungen gefährdet sind. In der Natur geht die Mutter mit den Jungen einen eigenen Weg, um sie vor der Tötung durch den Vater zu schützen. Was in Bern passiert ist, entspricht nicht den Normen des Tierschutzes - ein Landwirt würde durch den Tierschutz angezeigt, die Studierten können sich so etwas leisten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Kaum zu glauben mit was man heute Schlagzeilen macht. Sex im Kindergarten (Kindergärtnerinnen führen vor) Vater frisst Baby (im Dälhölzli) Beinamputierter hat seine Freundin erschossen usw, usw. So wird die Welt nicht mehr lange in Frieden leben. Die Kinder wachsen mitten in einer geilen "Sauce" von Perversitäten auf und die Erwachsenen betreiben "Konsens" was eigentlich "Einheitsbrei" und "keine Widerrede heisst. Ich bin gespannt, wer die nächsten 20 Jahre überleben wird. AKW wohin ?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Irène Lehmann, Eggiwil
    Ja, es ist traurig was mit dem Bärli 3 passiert ist, in der Natur resp. freien Wildbahn kann das durchaus auch passieren! Klar kann die Bärenmutter in der Natur Ihre Jungen besser schützen aber auch Sie kann die Augen nicht überall haben. Zoos oder Parks sind schon nicht direktes Leben in Freiheit - gäbe es unsere Zoos und Parks nicht würden die ganzen Tiere aussterben oder ausgerottet werden! Ich finde Zoos und Parks eine super Sache!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      Zoos und Tierparks sind eine sehr zweischneidige Sache. Einerseits werden tatsächlich Arten erhalten, aber andererseits lässt man zu, dass sich Tiere vermehren, für die man gar keinen Platz hat, nur weil Tierkinder viele Besucher anlocken und der Rubel rollen muss. Wenn die Babys dann nicht mehr "härzig" sind, tötet man sie, wie zuletzt 4 Löwen in Kopenhagen, wo man zuvor schon diese junge Giraffe sinnlos tötete, anstatt sie an einen anderen Ort abzugeben.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen