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Bern Freiburg Wallis Pensionskasse der Staatsangestellten muss saniert werden

Der Freiburger Staatsrat hat am Donnerstag seine Pläne präsentiert, wie er die Pensionskasse der Staatsangestellten sanieren will. 40 Millionen Franken pro Jahr sind nötig, um den geforderten Deckungsgrad von 80 Prozent zu erreichen.

Muss die Pensionskasse auf einmal alle Versicherten auszahlen, dann muss sie 80 Prozent ihrer Verpflichtungen nachkommen können. So will es der Bundesrat. Wenn die Pensionskasse des Freiburger Staatspersonals nicht saniert wird, dann droht jedoch in einigen Jahren eine massive Unterdeckung. Dies, weil es immer mehr Rentner gibt, die immer länger leben. Und weil die Pensionskasse bisher mit einer zu hohen Rendite gerechnet hat.

Alle müssen einen Beitrag leisten

Der Gesetzesentwurf des Freiburger Staatsrats sieht vor, dass der Kanton die Hälfte der Sanierungsmassnahmen übernimmt. Das sind rund 20 Millionen Franken pro Jahr. Die andere Hälfte müssen die Versicherten übernehmen, also die Angestellten. Mehrere Varianten liegen nun auf dem Tisch, die der Freiburger Staatsrat am Donnerstag den Medien präsentierte.

Zur Diskussion stehen eine Rentenreduktion bei gleichbleibender Beitragszahlung bis hin zu einer Beitragserhöhung bei gleichbleibender Leistung. So oder so müssen die Versicherten jährlich 20 Millionen Franken an die Sanierung beisteuern. Das dafür nötige Gesetz soll Anfang 2015 in Kraft treten.

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