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Projekte ad acta gelegt Kein Hallenbad für Thun

Die Stadt Thun verzichtet auf Hallenbad-Projekte in Oberhofen und Heimberg. Der Verein «Pro Hallenbad» ist enttäuscht.

Zwei Bademeister mit Besen in der Hand vor einem Pool
Legende: Die Stadt Thun bietet nur im Sommer Schwimmgelegenheit im Becken – hier im Thuner Strandbad. Keystone

In der Stadt Thun gibt es kein Hallenbad. Die Stadt Thun hat deshalb geprüft, ob sie sich allenfalls am Ausbau der Schwimmanlagen in Oberhofen und in Heimberg beteiligen will und nun ist klar: Die Beteiligung an den Projekten wird ad acta gelegt.

Oberhofen unattraktiv, Heimberg zu teuer

Aus Kostengründen wäre in Heimberg ein halb-unterirdisches Hallenbad zur Diskussion gestanden. Das hält die Stadt allerdings für wenig attraktiv.

Weitaus attraktiver wäre aus der Sicht der Stadt der Ausbau des Sportzentrums Heimberg. Eine Erweiterung der Anlage kostet 40 Millionen Franken, wovon die Stadt 18 Millionen übernehmen müsste. Das könne sich die Stadt nicht leisten, so die Behörden.

Verein ist enttäuscht

Entsprechend enttäuscht reagiert der Verein «Pro Hallenbad», der sich seit 2014 für ein Hallenbad in Thun einsetzt. Nach drei Jahren Zusammenarbeit mit der Stadtregierung habe man sich ein besseres Resultat erhofft. Aber immerhin sei die Situation soweit geklärt, dass man nun den Kampf für ein Hallenbad in der Region intensivieren könne.

Thun und die Hallenbad-Diskussion

Dass Thun kein eigenes Hallenbad hat, wird seit vielen Jahren kontrovers diskutiert. 2012 unterzeichneten rund 1800 Thunerinnen und Thuner eine Initiative, damit über dem grossen Becken im Strandbad ein mobiles Winterdach aufgezogen werden kann. Die Stimmberechtigten lehnten dies deutlich ab, unter anderem aus Kostengründen. Die Stadtregierung versprach damals, das Thema auf der Agenda zu behalten.

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