Raus aus dem Büro: Die Polizei will vermehrt Präsenz markieren

In der Region Mittelland-Emmental-Oberaargau kürzt die Polizei die Öffnungszeiten der Polizeiwachen, so dass die Polizisten mehr Zeit für Aussendienst haben.

Zwei Polizisten beobachten eine Gruppe Menschen.

Bildlegende: Die Berner Polizei will näher bei den Bürgern sein. Keystone (Archiv)

In der Region Mittelland-Emmental-Oberaargau betreibt die Kantonspolizei insgesamt 23 Wachen, von denen die meisten Montag bis Freitag geöffnet haben - noch: künftig sind die meisten nur noch zwei oder drei Tage die Woche geöffnet. Ausgenommen von dieser Anpassung sind die Wachen in Burgdorf und Langenthal, teilt die Polizei mit. Die neuen Öffnungszeiten gelten ab dem 1. Mai.

Die Polizistinnen und Polizisten, die durch diese Anpassungen frei werden, werden im Aussendienst eingesetzt. «Für uns ist wichtig, dass die Bevölkerung den Kontakt zur Polizei spürt», sagt Markus Balz, Chef Stationierte Polizei Süd.

Ein Pilotversuch in Schwarzenburg und Aarwangen 2014 habe gezeigt, dass die Bevölkerung die zusätzliche Polizeipräsenz schätzt. «Wir wollen zum Bürger gehen und nicht, dass der Bürger zu uns kommen muss.»