Referendum gegen Freiburger Schulgesetz gescheitert

Das Referendums-Komitee hat gut 4000 Unterschriften gesammelt - nötig gewesen wären 6000.

Drei Kinder malen an einem Tisch.

Bildlegende: Das neue Schulgesetz kann in Kraft treten. Keystone

Die Staatskanzlei sei am Montagmorgen informiert worden, dass das Referendum gegen das Gesetz über die obligatorische Schule nicht zustande gekommen sei, heisst es in einer Mitteilung des Kantons Freiburg.

Ergriffen hatte das Referendum Marcel Kolly, Ammann der Gemeinde Rechthalten. Er störte sich vor allem daran, dass es für die Bildung eines Schulkreises neu mindestens acht Klassen braucht. Damit drohe acht Gemeinden in Deutschfreiburg die Schliessung von Schulen, argumentierte er.

Unterstützung erhielt Marcel Kolly einzig von der SVP des Kantons Freiburg, welche den Organisatoren des Referendums ihre Solidarität zugesichert hatte.