Regen und Kälte in Gstaad - statt Sommer und Strandfeeling

Das Beachvolleyballturnier «Grand Slam» Gstaad litt unter dem schlechten Wetter, kann den Besucherrückgang aber verkraften.

Menschen in Regenjacken auf einer Tribüne.

Bildlegende: Viele liessen sich vom Regen nicht von einem Besuch in Gstaad abhalten. ZVG

«Die Eintritte machen nur etwa zehn Prozent unseres Budgets aus», sagt Turnierdirektor Ruedi Kunz. Solche Bedingungen habe er in in der 15-jährigen Geschichte des Turniers in Gstaad noch nie erlebt. «Fehlt nur noch, dass es schneit!»

Mit 40'000 Besuchern rechneten die Verantwortlichen im Vorfeld. «Diese Zahl haben wir sicher nicht erreicht», sagt der Turnierdirektor, der noch keine genauen Zahlen nennen kann.

Mit dem Besucheraufmarsch sei er aber dennoch zufrieden: «Zwischendurch war es wie bei einem Schwingfest: egal ob Regen oder Sonne, die Leute kommen einfach».

Turniersiege nach Amerika und Deutschland

Sportlich gesehen waren bei den Männern die topgesetzten Amerikaner die stärksten: Phil Dalhausser und Sean Rosenthal besiegten im Final die Brasilianer Bruno/Alison mit 21:17, 21:17.

Bei den Frauen feierten Holtwick/Semmler ihren 1. Grand-Slam-Erfolg. Das Duo setzte sich im rein deutschen Final mit 24:22, 21:16 gegen Borger/Büthe durch.