Neues Geld für Solarzulieferer Rekapitalisierung von Meyer Burger ist unter Dach und Fach

Die mehrstufige Rekapitalisierung des angeschlagenen Solarzulieferers Meyer Burger ist nun definitiv über die Bühne. Das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom Januar sei rechtskräftig geworden, teilte Meyer Burger am Donnerstag mit.

Eine Versammlung stimmt ab.

Bildlegende: Aktionäre des Solarunternehmens Meyer Burger stimmen der Kapitalerhöhung von 160 Millionen Franken zu. Keystone

Mit der Rechtskraft des Urteils sei auch das Rekapitalisierungsprogramm der Gesellschaft endgültig und erfolgreich vollzogen. Mit jenem Urteil hatte das Obergericht die von den Gläubigern von Meyer Burger beschlossenen Anpassungen der Bedingungen der 100 Millionen-Franken-Wandelanleihe mit Fälligkeit 2020 genehmigt.

Entscheid bestätigt

Das Urteil unterstützte damit die Beschlüsse der Versammlung der Wandelanleihegläubiger vom 25. November 2016. Die Änderungen der Anleihenbedingungen treten nun am 17. März 2017 in Kraft.

Die Versammlung der Wandelanleihegläubiger hatte im November 2016 den von Meyer Burger beantragten Anpassungen – namentlich Streichung des Investors Put, der Erhöhung des Zinssatzes und der Reduktion des Wandelpreises – zugestimmt.

Meyer Burger steckt seit Jahren in den roten Zahlen. In der ersten Jahreshälfte 2016 erzielte das Unternehmen zumindest vor Abschreibungen und Amortisationen wieder einen Betriebsgewinn.

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