Rekordgewinn aber Frankensorgen bei der Freiburger Kantonalbank

Die FKB ist im Geschäftsjahr 2014 weiter gewachsen. Zum einundzwanzigsten Mal in Folge resultierte ein Rekordergebnis. Der starke Franken aber sorgt für Unsicherheit.

Der FKB-Hauptsitz beim Bahnhof Freiburg.

Bildlegende: Der FKB-Hauptsitz beim Bahnhof Freiburg. SRF

Bei einer Bilanzsumme von 18,9 Milliarden Franken erzielte die Bank einen Reingewinn von 120,2 Millionen Franken. Der Reingewinn stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um gut 1 Prozent und die Bilanzsumme legte um über 7 Prozent zu, wie die FKB mitteilte.

Vom guten Ergebnis profitieren können der Kanton, die Gemeinden und die Pfarreien. Dem Kanton fliessen durch Steuern, die Abgeltung der Staatsgarantie sowie die Verzinsung des Dotationskapitals 53 Millionen Franken und den Gemeinden und Pfarreien 8,8 Millionen Franken zu.

Der starke Franken als grosse Unbekannte

Auch 2015 begann laut Bankdirektor Edgar Jeitziner gut, «die Bautätigkeit im Kanton bleibt weiterhin hoch», was das Hypothekengeschäft der FKB ankurbelt.

Jedoch spürt auch die FKB die aktuellen Währungsentscheide: Die Aufhebung der Euro-Untergrenze durch die Schweizerische Nationalbank und die Ankündigung der Europäischen Zentralbank, für Milliarden von Euro Staatsanleihen zu kaufen.

Welche Auswirkungen werden diese Entscheide auf die Freiburger Kantonalbank haben? Direktor Edgar Jeitziner weicht aus: «Es ist noch zu früh, etwas Konkretes zu sagen.»