Romina Oprandi: «Es gibt schrägere Vögel»

Die Tenniskarriere der Bernerin Romina Oprandi ist ein Auf und Ab. Viele Verletzungen warfen sie immer wieder zurück. Neben dem Platz gibt Oprandi öfters zu reden. Am Wochenende spielt sie am Fed Cup in Bern.

Porträt von Romina Oprandi

Bildlegende: Romina Oprandi an einer Medienkonferenz vor dem Fed Cup in Bern. SRF

Die 26jährige Romina Oprandi fiel früh auf. Als Teenager sagten ihr Tennisexperten eine grosse Zukunft voraus. Sie wurde mit Martina Hingis verglichen. Verletzungen und Operationen warfen Romina Oprandi aber immer wieder zurück. Immerhin ist sie heute die Nummer 67 der Welt. Zwischendurch war sie sogar unter den besten 50. «Das kann nicht jede von sich behaupten», sagt Oprandi.

Ob mit ihrem Lippenpiercing oder durch ihre direkte Art: Romina Oprandi fällt auf. «Es gibt schrägere Vögel», meint Oprandi. «Aber anscheinend bin ich mit meiner Art in der Schweiz eine Ausnahme.»

Zu reden gab der Wechsel der schweizerisch-italienischen Doppelbürgerin  nach Italien. Seit ein paar Monaten spielt sie nun aber wieder für die Schweiz. «Auf dem Platz spielt es eigentlich keine Rolle, für welches Land du antrittst.»

Am Wochenende spielt Romina Oprandi am Fed Cup in Bern - für die Schweiz. Im Fed Cup spielen jeweils die besten Frauenteams aus verschiedenen Ländern gegeneinander. Die Schweiz trifft auf Belgien. Zum ersten Mal überhaupt in der 50jährigen Geschichte des Fed Cups werden die Schweizerinnen in Bern aufschlagen. Romina Oprandi sagt: «Die Vorfreude ist riesig.»