Sanierung der Gstaader Bergbahnen ist auf Kurs

Mit der Zustimmung auch der Gemeinde Rougemont ist eine wichtige Voraussetzung erfüllt, damit die Bergbahnen der Destination Gstaad BDG AG mit Millionenaufwand saniert werden können. Zuvor hatten Saanen und Zweisimmen ihr Einverständnis gegeben, jetzt sind private Investoren dran.

Horneggli, ein Teil der Gstaader Bergbahnen

Bildlegende: Die Sanierung der Gstaader Bergbahnen ist auf Kurs. Am 28. Oktober 2015 fallen die Würfel. zvg GST

Die Sanierung der Bergbahnen der Destination Gstaad BDG AG ist ein harziges Projekt. Abermals sind Millionen im Spiel, mit abgeschriebenem Aktienkapital, Schuldenschnitt, neuem Geld. Nach mehreren Anläufen soll es jetzt klappen, sagt der Gemeindepräsident des Hauptaktionärs Gemeinde Saanen, Aldo Kropf. «Jetzt können wir in die Zukunft bauen.

Denn alle privaten Geldgeber warteten zuerst darauf, was die Gemeinden als Hauptaktionäre machen».

Am 28. Oktober fallen die Würfel endgültig. Dann wird die Generalversammlung der BDG über die neue Kapitalstruktur und auch über neue Köpfe im Verwaltungsrat und in der Geschäftsleitung entscheiden.

Gemeinden ziehen sich zurück

Die Gemeinden wollen sich nämlich als Hauptaktionäre zurückziehen - auch wenn sie wissen, dass ihre finanzielle Hilfe in Zukunft immer noch nötig sein wird. Aber der Betrieb muss rentabler und attraktiver werden. Dafür stehen neue private Investoren, die einen Beitrag von 28 Millionen einschiessen wollen. Das ist knapp so viel, wie die BDG in den letzten zwei Geschäftsjahren an Defiziten eingefahren haben.