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Sanierung der Pensionskasse Walliser Regierung entscheidet sich für die Radikallösung

Um die Pensionskasse des Staatspersonals zu sanieren, will der Staatsrat eine zweite Kasse – ohne Staatsgarantie.

Die Pensionskasse des Walliser Staatspersonals ist seit Jahren ein Problem. Nun folgt die Regierung den Vorschlägen einer Arbeitsgruppe: Der Staatsrat hat gemäss einer Mitteilung beschlossen, die Pensionskasse in eine Einheit mit zwei Kassen umzuwandeln – eine offene und eine geschlossene Kasse.

Die offene Kasse umfasst sämtliche Versicherten, die der Pensionskasse des Staatspersonals seit 2012 angeschlossen sind. Die Kasse muss ohne staatliche Garantie funktionieren – der Kanton alimentiert sie aber mit rund 260 Millionen Franken, was einem Deckungsgrad von 115 Prozent entspricht.

In der geschlossenen Kasse bleiben jene Versicherten, welche der Pensionskasse vor 2012 beigetreten sind – sowie alle versicherten Rentner im Zeitpunkt der Umsetzung der Reform. Die Kasse nimmt keine neuen Versicherten mehr auf, wird also eine begrenzte Lebensdauer haben. Der Kanton wird rund 1,35 Milliarden Franken investieren, um die Guthaben der Versicherten zu sichern.

Zeitplan

Die Experten des Kantons Wallis arbeiten gemäss der Mitteilung bereits an den Entwürfen der gesetzlichen Bestimmungen, die für diese Reform geändert werden müssen.

Die Umsetzung ist auf den 1. Januar 2020 vorgesehen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Die Pansionskassen des Staates funktionieren schon waehrend Jahrzehnten nur noch mit teilweisem Umlageprinzip, oder mit Milliardenausfinanzierung durch den Staat. Im Gegensatz zu Privatbuden, die jederzeit hops gehen koennen, sind die Staatskassen sicher und die Pansionskassen von Bund, Staat und Gemeinden koennten im viel billigeren und erst noch real sicheren Umlage- statt Kapitalabschmelzverfahren gefuehrt werden....
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