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SBB Reisezentrum Bern Ein ständiges Kommen und Gehen

Reisezentrum SBB
Legende: Täglich etwa 2000 Kundinnen und Kunden lassen sich persönlich beraten, obwohl Vieles auch online erledigt werden könnte. Martina Koch/SRF

Mit einer Viertelstunde anstehen muss man rechnen, wenn man im SBB Reisezentrum in Bern persönlich am Schalter bedient werden will. Doch das stört die meisten Kundinnen und Kunden nicht.

Reisezentrum SBB
Legende: Die Wartezeit Martina Koch/SRF

Eine ältere Frau meint, sie warte gern, wenn sie dafür von einem Menschen beraten werde, sie schätze den persönlichen Kontakt.

Ich kann nicht selbst ein Billett lösen.
Autor: ältere Kundin

Ein Billett am Automaten lösen kommt für sie nicht in Frage: «Da bin ich ungeschickt.»

Trotz Digitalisierung: das Reisezentrum bleibt

Die SBB beraten rund 2000 Personen pro Tag im Reisezentrum in Bern. Die Geschäftsführerin des Bahnhofs Bern, Linda Schmidiger, bestätigt, dass das Reisezentrum auch in Zukunft erhalten bleibt: «Unsere Kunden sollen die Wahl haben zwischen Internet, App, Automaten und dem Bahnschalter.»

Linda Schmidiger
Legende: Linda Schmidiger von der SBB Martina Koch/SRF

Jedoch lasse sich nur noch eine von zehn Personen am Schalter bedienen. Der Rest erledige seine Käufe selbstständig.

Unsere Kunden sollen die Wahl haben.
Autor: Linda SchmidigerGeschäftsleiterin Bahnhof Bern

«Es gibt viele Leute – vor allem ältere – die nicht wissen, wie man am Automaten ein Ticket löst», weiss auch Linda Schmidiger. Deshalb biete die SBB Assistenz an. Doch einige Kunden kämen lieber einfach ins Reisezentrum. Auch, wenn sie eine Viertelstunde warten müssen.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr)

2 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Ochsenbein (Pia Ochsenbein)
    Ich benütze lieber den Schalter von der RBS in Bern.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Gut so, durch die Digitalisierung geht leider viel menschlicher Kontakt verloren, was bei vielen Menschen das Gefühl derVerlassenheit auslöst. Der Mensch ist wie viele Tierarten ein Herdentier, er braucht den Kontakt, sonst spaltet er sich immer mehr ab. Aber es liegt an uns, nicht alles zu akzeptieren was uns vorgegauckelt wird. Die Menschen brauchen Arbeit und das Gefühl etwas geleistet zu haben, sonst bleibt nur leere.
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