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Bern Freiburg Wallis Schafhausen im Emmental: Aus Schulhaus wird Asylunterkunft

Die Emmentaler Gemeinde Hasle stellt dem Kanton Bern das Schulhaus Schafhausen als Asylunterkunft zur Verfügung. 150 Asylsuchende sollen in rund einem Monat einquartiert werden.

Schulhaus Schafhausen inmitten von Emmentaler Hügel.
Legende: Das Schulhaus Schafhausen konnte von der Gemeinde nicht verkauft werden. zvg

Der Kanton Bern kann Ende Oktober im derzeit leer stehenden Schulhaus von Schafhausen im Emmental eine Asylunterkunft eröffnen. Die Gemeinde Hasle bei Burgdorf stellt ihm dieses Gebäude zur Verfügung. Es bietet Platz für 150 Asylsuchende.

Seit einem Jahr biete die Gemeinde das Schulhaus zum Kauf an, habe jedoch keinen Käufer finden können, sagt Walter Scheidegger, Gemeindepräsident von Hasle auf Anfrage des «Regionaljournals Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. Das Problem seien unter anderem die denkmalpflegerischen und zonenplanerischen Auflagen.

Betreuen wird die Asylsuchenden in Schafhausen die Heilsarmee-Flüchtlingshilfe. Sie und der Kanton werden das Schulhaus nun für die neue Bestimmung vorbereiten. Der Gemeinderat von Hasle wird die gesamte Bevölkerung mit einem Flugblatt, die direkten Anwohner mit einem persönlichen Schreiben informieren. Für Fragen und Anliegen der Bevölkerung ist ab sofort eine telefonische Hotline in Betrieb.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Ryser, Bigenthal
    Und dann noch dies: Was meint ihr, wie die Asylanten, die in den Luftschutzbunkern untergebracht sind, reagieren, wenn sie erfahren, dass andere in einem schönen haus und in ländlicher umgebung hausen? Ich wünsche den ach so loyalen Menschen viel spass mit den Folgen. Das wird sicher ganz toll. Dann sehen sie, wie man ihnen dankt...
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  • Kommentar von Tom Ryser, Bigenthal
    VIELEN DANK HASLE. Wo soll das noch hinführen??? Ich kenne Einwohner, die auf Sozialhilfe angewiesen wären. Die schmettert man einfach ab. Sollen selber sehen,wie sie zurecht kommen. Egal, ob diese dann kläglich zu Grunde gehen. Denen sollte man helfen, dass sie noch Gesellschaftsfähig blieben. Aber nein, lieber das Risiko eingehen, dass unbekannte, zum Teil kriminelle Gestalten Unruhe verbreiten. Die Betreuung wird nie funktionieren. Die Kontrolle sowieso nicht. Ich bin enttäuscht, sehr sogar.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Immer wieder müssen wir Kommentatoren mit Bedauern feststellen, dass es eine unübersehbare Zensur bei der SRF-Redaktion gibt! Wer über unser Asylwesen, mit all seinen unschönen (und oft sehr undemokratischen) Entscheide der Kantone und Gemeinden schreibt, hat es schwer, sachlich und anständig Fakten beim Namen zu nennen! Hier im Fall Schafhausen, werden also die Einwohner ERST beim anreisen der 150 Asylanten ins Schulhaus, orientiert, Meine Kritik dazu hatte bei srf keine Chance, wurde entsorgt!
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