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Bern Freiburg Wallis Schlägerei mit Verletzten im Asylzentrum in Riggisberg

In der Nacht auf Dienstag hat es im Asylzentrum in Riggisberg eine Schlägerei gegeben. Dabei sind sechs Personen verletzt und sechs festgenommen worden. Nun setzt die Gemeinde einen privaten Sicherheitsdienst ein.

Zivilschutzanlage in Riggisberg
Legende: Das Asylzentrum in Riggisberg ist in der Zivilschutzanlage. Keystone

«Wir sahen Menschen aus der Asylunterkunft flüchten», erzählt Michael Bürki, der Vize-Gemeindepräsident von Riggisberg. Dazu seien Glasscherben und Steine herumgelegen.

Laut Polizei hat sich ein Streit unter einzelnen Personen im Asylzentrum offenbar auf mehrere Dutzend Asylsuchende ausgeweitet. Dabei sei es im Zentrum und ausserhalb zu tätlichen Auseinandersetzungen gekommen. Sechs Personen wurden dabei verletzt und es entstand Sachschaden am Gebäude. Die Polizei hat sechs Personen vorübergehend festgenommen.

«Die Leute, welche in die Auseinandersetzung involviert waren, werden versetzt», sagt Vize-Gemeindepräsident Michael Bürki. Zudem wird ab sofort ein privater Sicherheitsdienst eingesetzt. Wer diesen finanzieren wird, das müsse noch abgeklärt werden, sagt Bürki. «Jetzt mussten wir handeln, wir konnten nicht zuerst diskutieren.»

Das Asylzentrum in Riggisberg ist seit Anfang August in Betrieb. In einer Zivilschutzanlage und einer Truppenunterkunft stehen insgesamt 150 Plätze zur Verfügung - 100 Plätze sind oberirdisch, 50 unterirdisch.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Escher, Oberwallis
    "..zudem wird ab sofort ein privater Sicherheitsdienst eingesetzt. Wer diesen finanzieren wird, das müsse noch abgeklärt werden" Ende Zitat.. aha, WER wird hier wohl nochmals in die Tasche greifen müssen ??? - nur weiter so, kommen alle nochmals "auf die Welt" !
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Zum zweiten Versuch: Das einstige, humane und durch die grosse Bevölkerungsmehrheit immer getragene Flüchtlingswesen der Schweiz, ist mit solchen rebellierenden Klientel zum Asyl(un)wesen verkommen! Immer mehr straffällige junge "Asylanten" müssen mit Polizeieinsätzen verfolgt werden oder die Unterkünfte sind mit Sicherheitsleuten Tag und Nacht zu bewachen! Besteht hier nicht längst politischer Handlungsbedarf? Dies war (und ist) mein Inhalt meines Beitrages, der eben nicht aufgeschaltet wurde!
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  • Kommentar von H.Oberli, Thun
    Es wird dem Volk immer gesagt, dass es mit den Asylanten keine Problem gäbe, aber seit langem ist bekannt dass dem nicht so ist!
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    1. Antwort von C. Ravasio, N'lenz
      Das Volk wird von den Oberen seit Urzeiten angelogen und glaubt immer noch fast alles. So gesehen sind wir selber schuld. Selber schuld sein ist bequemer als aufzustehen. Darum abstimmen - und zwar jeder!
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