Schlafen im Bärennest

Die Bauarbeiter sind an den Sanierungsarbeiten und die Absichten sind klar, wie Bern den leeren Park mit Leben füllen will: Führungen im Gehege, vielleicht baden im Bärenpool, möglicherweise Kultur im grossen Bärengraben.

Bärenpark Leiter Peter Schlup kriecht aus der Bärenhöhle im Bärenpark.

Bildlegende: Sein wie ein Bär: Bärenparkleiter Peter Schlup kriecht aus der Bärenhöhle im Bärenpark. zvg

«Ich bin Bär» ist der Leitsatz zu den Ideen, wie der Bärenpark das leere Gehege mit Leben füllen will. Im Zentrum stehen Führungen. Die Besucher dürfen im steilen Hang des Bärenparks kraxeln. Wer müde ist, soll sich ein Schlafnest bauen dürfen. Unten im grossen Bärengraben darf man sich den Blicken und Zurufen der Touristen oben aussetzen.

Sich in den Bären hineinversetzen und erleben, was das Bärenleben im Berner Bärenpark ausmache, ist die Absicht. «Bären sind Opportunisten, wie wir Menschen auch», sagt Bärenparkleiter Peter Schlup. Vielleicht deshalb hätten wir die Petze so gern.

Wer Berns Wappentier bis im September in der Bundesstadt sehen will, kann dies im Tierpark Dählhölzli tun, wo die Bären Mischa und Mascha leben. Ein entsprechender Shuttledienst vom Bärenpark ins Dählhölzli werde noch geprüft, sagte Schlup.

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