Schloss Burgdorf: Die Umnutzung nimmt eine weitere Hürde

Nach dem Regierungsrat befürwortet auch die vorberatende Kommission des Kantonsparlaments die Neuausrichtung. Neben den bestehenden beiden Museen sind eine Jugendherberge, ein Restaurant und ein Traulokal geplant. Vom Kanton sind gut neun Millionen Franken vorgesehen.

Das Schloss Burgdorf

Bildlegende: Aussen wird sich nichts ändern - die Umnutzung des Schlosses Burgdorf findet im Innern statt. Jörg André/SRF

Jugendherberge, Restaurant und Traulokal: Dies ist neben den heutigen zwei Museen auf dem Schloss Burgdorf geplant. Die Umnutzung ist möglich, weil der Kanton seit der Verwaltungsreform für das Schloss von nationaler Bedeutung keine eigene Verwendung mehr hat.

Die für den Umbau vorgesehene Kantonsbeteiligung beträgt 9,4 Millionen Franken. Zwei Drittel davon muss das Kantonsparlament genehmigen. Die vorberatende Kommission empfiehlt dem Parlament die Zustimmung zu diesem Kredit.

Gut vier Millionen Franken sollen dem Lotteriefonds entnommen werden. Weitere zwei Millionen Franken sollen aus ordentlichen Budgetmitteln gesprochen werden. Schliesslich will die Regierung auch noch drei Millionen Franken als rückzahlbares Bundesdarlehen sprechen.

Die Gesamtkosten für die Neuausrichtung des Schlosses belaufen sich auf gut 14 Millionen Franken. Auch die Stadt Burgdorf hat bereits 2,25 Millionen Franken genehmigt.

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