Schüler aus der Länggasse erhalten eine eigene Buslinie

Das alte Schulhaus im Berner Länggassquartier wird totalsaniert. Deshalb müssen die 13 Schulklassen für die Zeit der Bauarbeiten umziehen. Neue Schulstuben haben sie im leerstehenden Schulhaus in der Äusseren Enge gefunden - und eine eigene Buslinie bekommen.

Ein Gelenkbus hält vor einem Schulhaus

Bildlegende: Die neue Buslinie verbindet das Schulhaus Enge mit der Länggasse. SRF

Das alte Länggasschulhaus an der Neufeldstrasse wird totalsaniert. Die Bauarbeiten dauern rund ein Jahr. Die 13 Schulklassen werden während dieser Zeit im leerstehenden Schulhaus Enge unterrichtet.

Öffentliche Buslinie ist nicht attraktiv

Weil der Schulweg für manche Kinder bis zu drei Kilometer beträgt und damit weit ist, dürfen sie Bus fahren. Die Stadt hat eigens dafür eine Buslinie bei Bernmobil bestellt.

Während den Bauarbeiten fährt der Bus mit der Nummer 22 eine Schlaufe zwischen der Länggasse und der Äusseren Enge. Zwar handelt es sich um eine öffentliche Buslinie, für Anwohner aber dürfte das Angebot wenig attraktiv sein, sagt Jörg Moor, der stellvertretende Leiter des Schulamts: «Der Schulbus fährt nur achtmal am Tag.» Die Zeiten seien natürlich an den Schulbeginn und den Schulschluss angepasst.