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Bern Freiburg Wallis Schweigeminute, ÖV-Stillstand und Bundeshaus blau-weiss-rot

Auch Bern gedachte am Montagmittag den Opfern der Terroranschläge in Paris. Busse und Trams von Bernmobil blieben am Mittag kurz stehen, vor der französischen Botschaft wurde eine Schweigeminute abgehalten, das Bundeshaus leuchtete blau-weiss-rot.

Das Bundeshaus in blau-weiss-rot.
Legende: Die Trikolore blau-weiss-rot auf dem Bundeshaus. Christian Liechti/SRF

Nach den Terroranschlägen in Paris zeigt sich die Schweiz solidarisch mit Frankreich, auch in Bern. Um 12 Uhr hielten Busse und Trams von Bernmobil kurz an. Auch vereinzelte Passanten hielten inne.

Einzig auf dem Bundesplatz kam es zu einer kleinen Menschenansammlung. Mehr als 50 Menschen gruppierten sich dort um ein Herz aus Kerzen, wie ein sda-Korrespondent feststellte. Manche Leute lagen sich in den Armen.

Auf Initiative von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Nationalratspräsident Stéphane Rossini und Ständeratspräsident Claude Hêche erstrahlte auch das Bundeshaus am Montagabend von 18.00 bis 18.45 Uhr in den Farben Frankreichs.

Auch Parlament schweigt

Der bernische Grosse Rat hat am Montagnachmittag seine Novembersession mit einer Schweigeminute begonnen. Die Grossratsmitglieder, das Publikum und Medienvertreter gedachten der Opfer der Anschläge von Paris.

Es war Grossratspräsident Marc Jost (EVP/Thun), der die Anwesenden im Berner Rathaus dazu aufrief, sich für einen Moment der Stille zu erheben. Jost rief im Grossratssaal auch dazu auf, einen Unterschied zu machen zwischen den Terroristen des Islamischen Staats und ihren Opfern.

Legende: Video Trauer und Verarbeitung für Franzosen in Bern abspielen. Laufzeit 03:07 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 16.11.2015.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Tobias Hofer (Tobias Hofer)
    Es mag ja einen gewissen Nutzen haben sich mit solchen Beleuchtungsaktionen selbst zu ermutigen. Vielleicht hilft es manchen direkt Betroffenen tatsächlich zu wissen, dass an den verschiedensten Orten unzählige Menschen für eine Minute schweigen und an sie denken. Aber warum um alles in der Welt schaffen wir es solche Inszenierungen in Perfektion nach einem Anschlag innert Kürze auf die Beine zu stellen - während wir die Bekämpfung solcher Verbrechen nicht mal wirklich anzusprechen vermögen?!?
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  • Kommentar von Pierre de Senarclens (Pierre de Senarclens)
    Warum nur in Blau-Weiss-Rot? Warum nicht in den Farben von Libanon, der Türkei, Irak, Syrien? Überall dort starben unschuldige Menschen. Warum wird diesen nicht gedacht?
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Senarclens: Ja genau, da berühren Sie einen wunden Punkt. Warum gedenkt man nicht auch den anderen Opfer? Immerhin sind das ja auch Menschen, die leiden. Warum wohl tut man es nicht ???????????
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