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Bern Freiburg Wallis Schwerverletzte nach Ballonabsturz sind ausser Lebensgefahr

Der Zustand der verletzten amerikanischen Touristen, die gestern mit einem Ballon abgestürzt sind, hat sich verbessert. Die Mutter und ihre beiden Töchter sind ausser Lebensgefahr. Der Vater starb beim Absturz.

Legende: Video Toter bei Ballonabsturz in der Westschweiz abspielen. Laufzeit 01:46 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 06.08.2013.

Die bei einem Ballonabsturz in Montbovon verletzten amerikanischen Touristen sind ausser Lebensgefahr. Die Mutter, ihre beiden Töchter sowie der Pilot befinden sich aber immer noch in Spitalpflege, wie die Freiburger Behörden am Mittwoch mitteilten. Der 55jährige Vater verstarb noch am Unfallort.

Umstände unklar – Ermittlungen laufen

Der Ballon war um 6.30 Uhr am Morgen in Château-d'Oex (VD) gestartet. Zum Unfall kam es um 8.35 Uhr an einem Ort namens Comba d'Avau, wo oft Ballone landen, wie Pierre-André Waeber, Sprecher der Kantonspolizei im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF sagte. Die Ballonhülle berührte eine Hochspannungsleitung und stürzte etwa 50 Meter in die Tiefe.

Die genauen Umstände des Ballonunglücks sind noch unklar. Die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle eröffnete eine Untersuchung. Zugleich wurde eine Strafuntersuchung eröffnet.

Eigentlich sicherer Landeplatz

Der Landeplatz Comba d'Avau bei Montbovon gilt als sicher, obwohl mehrere Hochspannungsleitungen die Region durchziehen. Man wisse, wo sich die Hochspannungsleitungen befänden und man sehe die roten Kugeln, welche die Leitungen signalisierten, sagte ein Ballonfahrer.

Die Bedingungen seien perfekt gewesen, mit einem Wind von 30 km/h auf 3000 Meter über Meer. «Die Sicht war gut», sagte der Ballonfahrer, der seit 2001 in der Region fliegt.

Seiner Ansicht nach könnte der Unfall eher auf von der Hitze verursachte Turbulenzen zurückzuführen sein als auf eingeschränkte Sicht.

Stromzufuhr unterbrochen

Die Hochspannungsleitung gehört der Groupe E. Sie verbinde Montbovon mit Châtel-Saint-Denis, sagte Christophe Kaempf, Mediensprecher der Groupe E. Die Stromzufuhr sei beim Zusammenstoss automatisch abgeschaltet worden.

Danach sei sie ebenfalls automatisch wieder aufgenommen worden. Die Stromleitung erlitt keine nennenswerten Schäden.

Absturzort des Ballons


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