Seeländer Gemeinden lancieren Energieplattform

Solarstrom aus eigener Produktion: Dieses Ziel verfolgen die Seeländer Gemeinden Biel, Lyss, Nidau und Brügg. Gemeinsam lancieren sie eine Solarplattform zwecks Förderung regionaler Projekte.

Regionale Fotovolatikanlagen fördern: Biel, Nidau, Lyss und Brügg spannen zusammen.

Bildlegende: Möglichst rasch möglichst grosse Flächen: Das Berner Seeland will Solarstrom aus eigener Produktion fördern. Keystone

Die vier Seeländer Energiestädte wollen eine Solarplattform ins Leben rufen, um innerhalb von 10 Jahren rund 5 Prozent des im Seeland benötigten Stroms aus regionaler Produktion zu decken. Bei dem Gebilde der vier Gemeinden handelt es sich um ein Promotionsinstrument für Fotovolatikanlagen in der Region. Das Ziel ist es, möglichst rasch möglichst grosse Flächen mit Produktionsanlagen zu bauen.

Das Wirtschaftsamt des Kantons Bern, Beco, unterstützt das Vorhaben mit einem Beitrag von 300'000 Franken. Die Gemeinden selber steuern 60'000 Franken bei. Bei diesem Projekt sollen potentielle Solarstrombezüger und -produzenten ebenso zueinander finden wie Besitzer von Dachflächen, Investoren oder Bauherren.

Bei den vier Gemeinden, die sich zu einem Verein zusammengeschlossen haben,  handelt es sich nach eigenen Angaben um die Start-Trägerschaft des Projekts. Es sollen weitere Gemeinden dazustossen.