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Seelsorge für Nicht-Christen «Der Lehrgang hat mir den Rücken gestärkt»

Die Uni Bern bildete erstmals nicht-christliche Seelsorgende aus. Das Fazit ist positiv, die Jobsuche aber schwierig.

Zwei Männer sitzen auf Teppich und beten
Legende: Acht der elf ausgebildeten Seelsorgerinnen und Seelsorger haben einen muslimischen Hintergrund. Keystone (Symbolbild)

Vor einem Jahr startete die Universität Bern gemeinsam mit dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund eine schweizweit einzigartige Ausbildung: Einen Lehrgang für Seelsorgerinnen und Seelsorger mit unterschiedlichen religiösen Hintergründen.

Jetzt schliesst der erste Jahrgang mit elf Personen ab. Darunter sind acht Muslime, zwei Christen und ein Hindu-Priester. Das Fazit dieser drei Teilnehmenden ist positiv:

Das Zertifikat, und dann?

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Die Universität Bern will die Abgängerinnen und Abgänger des CAS bei der Jobsuche begleiten. Einige hätten bereits eine Anstellung, andere seien noch auf der Suche. «Wir werden von unserer Seite alles tun, um das Verständnis für ihre Tätigkeit weiter zu wecken», sagt Studienpräsidentin Isabelle Noth. Ein Dämpfer kommt für sie aus Zürich: Das Staatssekretariat für Migration lässt ein Pilotprojekt auslaufen, an dem Absolventin Belkis Osman-Besler als muslimische Seelsorgerin beteiligt ist. Das Geld fehlt. «Das ist eine Enttäuschung. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen», so Noth.

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